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Die Wunder des Himmels oder gemeinfaßliche Darstellung des Weltsystems
Entstehung
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647
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§. ist». Dauer deö Weltsystems.

derselben und eine ewige Dauer deö ganzen Systems, so wie eS jetzt be-steht, unmöglich.

I6ö. (Nothwendige Beschränkling der durch die vorhergehenden Be-trachtungen erhaltenen Resultate.) Wenn daher die oben erwähnten, be-wunderungswürdigen Einrichtungen der Natur uns über die weitereDauer ihres Werkes vollkommen beruhigen können, und wenn, wie wir

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messen, die innere Einrichtung des Weltalls, und noch weniger die Absichtihres erhabenen Gründers, auch nur mit einiger Vollständigkeit zu er-forschen.

Aber wir sehen, daß allen Dingen dieser Erde nur eine, oft sehrkurze Periode ihres Daseyns angewiesen ist, nach welcher sie alle ver-schwinden, und, wenigstens in dieser Gestalt, nicht mehr wieder kommen.Jeder kommende Winter zerstört die schönen Gebilde unserer Fluren.Zahlreiche Familien und ganze Geschlechter von Thieren sind bis auf dieletzten Reste derselben verschwunden, und selbst ganze Völkerschaften,weltbeherrschende Nationen ziehen vor uns vorüber, wie Bilder einesSchattenspieles an der Wand, und Alles, Alles, was uns hier untenumgibt, wird von dem Strome der Zeit fortgerissen, und eilt unaufhalt-sam seinem Endzustande der Auflösung und Zerstörung entgegen. DieErde, die wir betreten, ist mit den Ruinen und mit dem Staube vonPflanzen und Thieren der Vorwelt bedeckt, und es wird eine Zeit kom-men , wo man über die Pyramiden, über die Hauptstädte Europa's wiejetzt über Babylon und Karthago hingehen wird, ohne eine Spur der-selben zu erblicken.

Von diesem, wie es scheint, nicht minder allgemeinen Gesetze derNatur, deren zerstörende Wirkungen uns von allen weiten in der NäheK umgeben soll davon diese Erde selbst und der über sie ausgespannte

Himmel eine Ausnahme machen? Welches Recht hätten sie zu solchenAnsprüchen? Oder welches Recht haben wir, selbst nur von gestern her,und morgen schon nicht mehr, die enuge Existenz dieses unseres Wohn-ortes zu fordern? Haben wir nicht Sterne am Himmel verschwinden,und ganze Sonnensysteme daselbst auflodern sehen ? schreckliche Schau-spiele fürwahr, gegen die unsere Wasserfluthen und Erdbeben und derTod von Tausenden in einer Stunde ganz verschwinden. Aber, so grosiuns auch eine Catastrophe dieser Art erscheinen mag sie scheint unsnur so groß, weil wir selbst so klein sind. In jenen Höhen wird miteinem andern Maaß gemessen, und unser Planetensystem, ja innere Milch-straße selbst> was ist sie anderes, als ein unmerklicher Punkt der

ganzen, großen, endlosen Welt! .. ....

Wenn daher dieser, schon gegen das übrige Planeteniyicem gleichsamverschwindende Punkt, wenn diese unsere Erde, gleich den Früchten ihrerFluren, auch allmählig ihrer Bestimmung entgegen reifen uno altern,wenn sie vielleicht von denselben Kräften, die sie erzeugt um. jo langeerhalten haben, auch einmal wieder zerstört werden lollte woäen wiruns auflehnen gegen das ewige Gesetz der Natur. Sind wir denn nichtuns selbst und alles das Unsrige, diese Erde lelbft nicht abgenommen,den Elementen schuldig? Wenn diese nm^ wieder aufwachen und davihrige zurückfordern; wenn Feuer und Wäger und <onwe, me unsereH Erde bewohnt und fruchtbar gemacht haben, rn ihrem.aufe fortschreiten,

üs. und sie auch wieder zu zerstören beginnen; wenn diese Sonne, dteuns

^ so lange erleuchtet und erwärmt hat, die alles lebende 10 viele ^ahr-