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Die Wunder des Himmels oder gemeinfaßliche Darstellung des Weltsystems
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646
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Dauer des Weltsystems. §. iso.

organischer Wesen unumgänglich nothwendig sind, können als ein einfachesResultat der Rotation der Erde, verbunden mit der allgemeinen Schwerealler Körper betrachtet werden. Denn durch jene Notation wurde dieErde an ihren Polen abgeplattet, und durch diese Abplattung ist dieRotationsape der Erde eine freie G. 126) und invariable Ave derselbenaeworden. Durch die Wirkung der allgemeinen Schwere aber mußte dieErdmasse gegen ihren Mittelpunkt viel dichter werden, als in der Näheihrer Oberfläche, so daß jetzt die mittlere Dichte der ganzen Erde diedes Meerwasiers weit übertrifft, was allein schon hinreicht, diese Meereselbst in stetem Gleichgewichte zu erhalten und der Wuth ihrer Flutheneinen Zügel anzulegen.

Nach allen diesen Beobachtungen scheint es daher, daß der großeUrheber der Natur es absichtlich so eingerichtet habe, daß die Dauer seinesschonen und großen Werkes gesichert bleibe, und daß er in seiner Anlagezn dem Sonnensystem von denselben Ansichten ausgegangen ist, die erans der Erde, zur Erhaltung ihrer selbst sowohl, als auch der auf ihrlebenden Geschöpfe beobachtet hat.

150. (Bewegung der Himmelskörper im widerstehenden Mittel.)Schon die allgemeine Verbreitung des Lichts in dem Weltraume zeigt,daß dieser Raum nicht ganz leer "seyn kann, sondern daß er mit einer,wenn gleich äußerst feinen Materie erfüllt seyn muß. Bei den äußerstcompacten Körpern der Planeten ist uns der Widerstand, welchen ein sol-ches Mittel der Bewegung dieser Körper entgegensetzt, noch nicht bemerk-Zich geworden, aber bei dem Encke'schen Kometen bat man bereits <Il. H. 175)eine ähnliche Wirkung bemerkt und den Beobachtungen zu Folge solljede Revolution dieses Kometen um nahe einen Tag kleiner seyn, als dievorhergehende. Man kann übrigens durch eine strenge Rechnung zeigen,daß in Folge einech solchen widerstehenden Mittels die große Ave, alsoauch die Umlaufszeit des Kometen um die Sonne immer kleiner werden,und daß daher der Körper selbst endlich in die Sonne stürzen muß. DieExeentricität der Bahn aber und die Länge des PeriHeliums werdendurch diesen Widerstand bestimmten Veränderungen ausgesetzt, die mitder Folge der Zeit oder mit der Annäherung der Kometen zur Sonneimmer kleiner werden, deren Periode aber dieselbe mit der jedesmaligenUmlaufszeit des Kometen ist. Nach den Beobachtungen nimmt die Ge-schwindigkeit des erwähnten Kometen nahe um ihren tausendsten Theilwährend der Zeit von zehn Revolutionen zu. Wenn diese Zunahmegleichförmig bliebe, so würde diese Geschwindigkeit in I6V00 Jahren dasDoppelte von dem gegenwärtigen seyn. Wenn Jupiter während einemZeiträume von einer Million Jahren den milliarten Theil seiner Ge-schwindigkeit gewinnen möchte, so würde er erst in 70 Millionen Jahrenden tau,endsten Theil gewonnen haben, und es würde eine noch 700 mallängere Zeit erfordert werden, die ursprüngliche Geschwindigkeit diesesPlaneten auf das Doppelte derselben zu bringen. Aber, so groß auchdieie Perioden erlcheinen, die Folge davon würde doch eine immerwäh-rende Annäherung und endlich ein Herabstürzen dieses Planeten in dieSonne seyn. Eben so wird also auch im Laufe der Zeiten, nach Millionenvon Jahren, die Umlausszeit der Erde nur mehr die Hälfte, oder nochein kleinerer Theil der gegenwärtigen seyn, und endlich "wird auch sie, sowie alle Planeten, wieder zu der Sonne zurückkehren, von der sie genom-men worden ist. Die große Entfernung jener Epoche wird das endlicheEintreffen derselben und die Erfüllung unseres Schicksals nicht hindern,veoack es ausgemacht ist, daß die himmlischen Körper sich in einemwie erstehenden Mittel bewegen ) so ist eine immerwährende Bewegung