j.»
§. 156.
Dauer des Weltsystems.
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aber gibt Reihen, von welchen es sehr schwer ist, mit Bestimmtheit zusagen , ob sie convergiren oder nicht. Poisson hat jedoch gefunden, das;
. . ngen auch nur zwei
gleiche, oder auch wenn sie zwei imaginäre Wurzeln haben, so mögenjene Reihen immerhin convergent seyn: diese beiden Elemente könnendoch proportional minder Zeit, d. h. ohne Ende wachsen, und die end-liche Zerstörung des (Systems wurde darum nicht weniger gewiß heraus-geführt werden
neteu alle sich nach derselben Richtung um die Sonne bewegen. Dießhat aber glücklicher Weise in unserem Systeme statt, wo sich alle Pla-neten ohne Ausnahme von West nach Ost bewegen, und die unmittelbareFolge davon ist, daß die Exceutriciläten sowohl, als auch die Neigungender Bahnen dieser Planeten nicht mehr ohne Ende wachsen, sondern daßsie immer nur zwischen zwei Gränzen, und zwar zwischen zwei sehr engenGränzen auf und nieder gehen können, oder mit anderen Worten, baßdie Stabilität unseres Systems gesichert, und die Fortdauer desselbengleichsam für immerwährende Zeiten bedingt wird.
Eine nähere Betrachtung dieses Gegenstandes läßt uns selbst nochmehrere andere Einrichtungen entdecken, die, da sie der Rechnung nichtunterworfen werden können, mehr das Gepräge des Zufalls tragen, wäh-rend sie vielleicht in der That absichtlich zu demselben Zwecke dienen.So haben von den ältern Planeten Merkur und Mars die größte Epcen-tricität, aber auch die kleinsten Massen, und von den vier neuen Pla-neten sind die Epcentricitäten sehr groß, aber auch die Massen äußerstgering. Wenn Jupiter, der größte aller Planeten, eine solche Excentri-cität seiner Bahn hätte, wie Juno oder Pallas, so würde es um dieStabilität unseres Sonnensystems wahrscheinlich sehr schlimm stehen.Die Erde und andere kleinere Planeten würden durch die äußerst unglei-chen Attraclionen Jupiters, ihre jetzt nahe kreisförmigen Bahnen in sehrlauggedehnte Ellipsen verwandeln, und^ entweder in die Sonne stürzenoder auch von ihr in immer weiter entfernte Gegenden des Hittimels sichverlieren. Noch viel auffallender endckch erscheinr diese Verbindung großerEpcentricitäten mit sehr kleinen Magen bei den Kometen, die, wenn siemit beträchtlicheren Massen versehen wären, bei ihrer großen Anzahl undder Ungebundenheit ihrer Bewegungen nach allen Richtungen des Him-mels , nicht anders als zerstörend auf unser Sonnensystem einwirkenkönnten. . > ^
H. 156. (Merkwürdige, hieher gehörende Gleichungen ) Derselbe große
Geometer nämlich, dem wir so viele sthöneEntdeckungen in dreien höherenGefilden der Sternkunde verdanken, hat gefunden, daß zwischen oen dreiElementen, von welchen hier vorzüglich die Rede ist, und zwischen denMassen der Planeten mehrere Gleichungen epiniren, reren Gnind wirzwar hier nicht näher angeben können, die aber zu wichtig und zu in-teressant sind, um ganz übergangen zu werden. ^
Man denke sim van iraend einem Planeten, z. .V?. von .meiklii ras