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§. 149,
Ursprung des Weltsystems.
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Unser System , so weit wir eS jetzt kennen, besteht anö eilf Planeten undachtiehil ^alcilneu. Von denjenigen, deren tägliche Rotation durch dieBeobachtungen bereits ausgemacht ist, kennen wir sechs Planeten, dieSonne ,elbst, ungern Mond, vier Monde Jupiters und einen Mond so
dreinndvierzig
Eine so große
.. ^ seyn. Beendet
man darauf J'.ie bekannten Regeln der Wahrscheinlichkeit'an,'so findet
daß diesereinzige ge-Wahricheinlich-
uzlge aller unserer sogenannten histori-schen Wahrheiten. Wir sind daher beinahe gezwungen, anzunehmen,daß irgend eine uns unbekannte Kraft diese Bewegungen hervorge-bracht hat.
Eine andere nicht minder auffallende Eigenschaft unseres Sonnen-systems ist die geringe Excentricität, die wir bei allen Planetenbah-nen bemerken. Die sieben älteren haben alle sehr nahe eine kreisförmigeBahn; von den vier neuen fügt sich auch Ceres und Vefta demselbenVerhältniße, während Juno und Pallas bereits eine etwas größere, aberdoch noch lange nicht eine so große Excentricität haben, wie die Kome-tenbahnen. Ueberhaupt sind die Bahnen der Planeten und die der Ko-meten durch diese zwei Eigenschaften wesentlich und zwar so stark voneinander unterschieden, daß selbst der Uebergang von der einen zu derandern gänzlich vermißt wird. Bon den Planeten kennt man keinen,keyen Bewegung nicht von West gen Ost gerichtet wäre. Wenn nureiner derselben sich z. B. nahe von Süd gen Nord oder umgekehrt be-wegte, wo man ihm dann weder eine westliche, noch eine östliche Bewe-gung zuschreiben könnte, so würde dieser gleichsam ein Verbindungsglied,einen Ring zwischen den zwei Ketten bilden, an deren einer die Plane-ten und an der andern die Kometen angereiht sind. Aber man kenntkeinen solchen Planeten, wohl aber mehrere Kometen, die sich auf dieseWeise, und sehr viele, die sich von Ost gen West bewegen. Dasselbegilt von der Excentricität. Alle Planetenbahnen haben eine sehr kleineExcentricität; selbst die der Juno, die größte unter allen, beträgt nurden vierten Theil ihrer großen Halbaxe, während im Gegentheile dieje-nige Kometenbahn, welche unter allen uns bekannten noch dem Kreiseam nächsten liegt, die des Biela'schen Kometen schon eine Excentricitäthat, die drei Biertheile ihrer halben großen Axe beträgt.
Dayelbe gilt endlich auch von den Neigungen dieser Bahnen gegendie Ekliptik oder vielmehr gegen den Sonnenäquator. Diese ist bei allenälteren Planeten ungemein klein, und selbst bei den meisten neuen nochimmer sehr gering, während im Gegentheile die Neigungen der Kome-tenbahnen alle Grade des Halbkreises von K° bis l8l)° durchlaufen. ^ -
Dieß sind aber offenbar Erscheinungen ganz anderer -Art, als die-jenige, welche wir bisher beobachtet haben. Die Bewegungen der Pla-neten in ihren Bahnen, ja selbst die sogenannten Störungen, welchediese Planeten erleiden, sind, wie wir gesehen haben, eine bloße und zu-gleich eine nothwendige Folge des Gesetzes der allgemeinen Schwere, undjene lassen sich auch aus Diesem vollkommen erklären. Allein die dreiErjcbeinungen, von welchen hier sie Rede ist, find offenbar in keinemweiteren Zusammenhange mit jenem Gesetze und müßen daher aus einerganz anderen Quelle abgeleitet werden. Denn welches auch dieses Geseüder Schwere seyn mag, so wird sich doch ein ihm unterworfener Planet