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Die Wunder des Himmels oder gemeinfaßliche Darstellung des Weltsystems
Entstehung
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617
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§. 124..

Andere merkwürdige Folgen d. Störungen d. Planeten.

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hat diese extravaganten Hypothesen ausgedacht, um dadurch die Ueber-reste von Thieren der Tropenländer, die man in den kalten Zonen fand,zu erklären. So wurde im Jahre t771 an dem sandigen Ufer des Flus-ses Wilhui in Sibirien ein ganz gut erhaltenes Rhinoceros einige Fußtief unter der Erde entdeckt, deßen Öaut uc

ergr«sten war

wohnlich großer Elephant, in einen Eisblock eingeschlossen, gefunden, desen Fleisch noch so frisch gewesen seyn soll, daß die Jakuten ihre Hnnddamit futtern konnten. Diese und ähnliche Erscheinungen wollte ma

noch nicht von der Verwesungund i. I. Z799 wurde am Ausflüsse der Lena ein unge-

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bnliche Erscheinungen wollte manaus einer solchen Versetzung des Aeguators, der früher durch jene Gegen-den gegangen seyn soll, und durch den dadurch verursachten Sturz desWeltmeers von S>üd nach Nord erklären, ohne zu bedenken, daß dieseThiere unmittelbar nach ihrem Tode hätten einfrieren müssen, um vorder Fäulniß bewahrt zu bleiben.

H. 124. (Erklärung dieser Erscheinungen.) Eine solche plötzliche Ver-setzung des Aequators der Erde könnte nur von irgend einer fremdenäußern Kraft gekommen seyn, und man sieht da nichts, als etwa einenKometen, der in der Vorzeit mit der Erde zusammengetroffen seyn mag.

klein sind.

Aber ist es nicht möglich, daß vor Zeiten auch in dem gegenwärti-gen Klima Sibiriens Elephanten in der That gelebt haben? Der ander Lena gefundene war allerdings, seiner Größe und Gestalt nach, de-nen gleich, die wir noch jetzt im südlichen Asien finden. Seine beidenHauzähne hatten neun Fuß Länge, und sein Kopf wog vier Zentner.Aber seine Haut war mit einer dichte!« braunen Wolle bedeckt, ans derstarke, schwarze Haare hervorragten, und der Hals des Thieres war miteiner löwenartigen Mähne besetzt. Eben so war die Haut jenes Rhino-ceros mit steifen, drei Zoll langen Borsten oder Haaren bedeckt. Untereinem solchen Pelze konnten diese Thiere das Klima Sibiriens sehr wohlertragen, während die ihres Gleichen, in Indien, wenn sie das anderssind, jene strenge Kälte nicht ertragen würden. Uebrigens wandern auchdiese Thiere des Südens zur Sommerszeit oft sehr weit gegen Nordenhin, und man sieht den sogenannten Königstiger Indiens seine Excursio-nen bis an den westlichen Abhang des Altaiberges, nahe bei Barnul(53° nördlicher Breite) ausdehnen. Dasselbe konnte auch in der Vorzeitmit den Elephanten geschehen seyn, und dann war ein Einsinken dessel-ben im leichten Grunde, oder ein Erdfall mit einer darauf folgendenstrengen Kälte schon hinreichend, diese Thiere zu begraben und ihre Kör-per vor der Verwesung zu schützen, ohne erst, wie unsere Geologen «vol-len, die Pole der Erde ans ihren Angeln zu heben. Auf eine ähnlicheWeise wollte auch Halley die Kälte in Nordamerika erklären, die ««achdein Zeugniße aller Reisenden viel größer ist, als in denselben BreitenEuropas. Nach seiner Ansicht wurde der Pol der Erde, der früher inder Nähe der Hudsonsbay gelegen war, durch den Stoß eines Kometenin diejenige Gegend, die er jetzt einnimmt, versetzt, und die einer sogroßen Kälte ausgesetzte Gegend des früheren Nordpols hat seitdem ««ochkeine Zeit gehabt, sich zu erwärmen. Allein die beobachtete größere KälteAmerika 's gilt nur von der östlichen Seite, während man auf der west-lichen Küste des großen Oceans diese Differenz nicht mehr bemerkt. Aberwohl tritt dieselbe Erscheinung wieder im nordöstlichen Asien hervor, woeine viel strengere Kälte herrscht, als unter derselben Breite in Europa,

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