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Die Wunder des Himmels oder gemeinfaßliche Darstellung des Weltsystems
Entstehung
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613
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§. N7. Andere merkivttrdige^Fslgen d. Störungen d. Planeten.

der allgemeinen Attraction nicht nur die elliptische Bewegung der Plane--ten um die Sonne, und der Satelliten um ihre Hauptplaneten erklärenlicht, sondern da;; anen die mannigfaltigen Abweichungen dieser Korpervon ihren eüipttscyen Bahnen, das; die periodischen sowohl als die säcn-laren Störungen aus derselben Quelle fliesten, die zugleich die Ursacheder sphärvidl,chen Gestalt dieser Planeten und ibrer Atmosphären, so wiederjenigen Erscheinungen ist, welche unter der Benennung der Präcessionund der Nntatmn der Erdare. und der Ebbe und Flnth des Meeres be-kannt sind. Es gibt aber noch mehrere andere Folgen desselben grostenGesetzes, die zwar eben so wenig, als die bereits augeführten, in'diesenBlättern umständlich und mit ihren ^Gründen mitgetheilt werden können,die aber doch zu wichtig und interessant sind, als daß es erlaubt seynsollte, sie hier gänzlich zu übergehen.

Da uns der Mond immer dieselben Flecken zeigt, oder da er unsimmer dieselbe Seite zuwendet, so muß er sich um seine Ape drehen, undzwar in derselben Zeit, in welcher er sich nur die Erde bewegt, so daßalso die Notation des Mondes der Revolution desselben gleich ist. Mauwird sich von der Wahrheit dieses Schlusses leicht überzeugen, wenn mansich einen Beobachter außer der Mondsbahn z. B. in der Sonne denkt,silr welchen der Mond wahrend jeder seiner Revolutionen um die Erde»ach und nach alle Seiten seiner Oberfläche dem Beobachter zuwendenwird. Beide Bewegungen sind also bei dein Monde gleich, und zwarganz genau gleich, weit schon der geringste Unterschied, in dein er mitder Zeit sich anhäufen müsite, uns längst auch die andere Seite desMondes zugewendet hatte, die doch bisher noch kein menschliches Augegesehen hat. Diese Uebereinstimmung der Rotation mit der Revolutionbei dem Monde ist sehr merkwürdig, und wir werden sehen, daß dieselbeauch bei den Satelliten der anderen Planeten Statt hat. Nicht so beiden Hauptplaneten, wo zwischen diesen beiden Bewegungen die größteVerschiedenheit herrscht- So dreht sich die Erde 3KKmal, Jupiter IWW-mal und Saturn 25Wstmal um stch selbst, während jeder dieser Körper nur

einen einzigen Umlauf um die Sonne macht.

§. 117. lScheinbare Lidrationen des Mondes.) Zwar bemerkt manmit einiger Aufmerksamkeit, daß die dem Rande zunächst stehenden Fle-cken zuweilen ans die von uns abgewendete Hemisphäre des Mondes tre-ten und uns unsichtbar werden, und daß eben so andere, die wir zu-erst nicht gesehen hatten, auf der uns zugewendeten Halste dieses Satel-liten erscheinen. Allein man sieht bald, daß dieß nur scheinbare Bewe-gungen sind, die von der 'ungleichförmigen Bewegung des Mondes umdie Erde und von unserer Slellung gegen diesen Himmels?örper kom-men. Wegen seiner elliptischen Bewegung, so wie auch wegen der grostenStörungen, die er von der Sonne erleidet (§. 77), geht er in seinerBahn bald mit einer größeren, bald wieder mit einer kleineren Geschwin-digkeit fort und muß uns daher, die wir im Mirlwlpnnkte seiner Babnstehen, bald von dem östlichen, bald wieder von dem westlichen Ra.rdeeinen kleinen Theil seiner von uns im Allgemeinen abgewendeten Settezukehren. Da ferner die Rotativnsave des Mondes an, der Eoene- ^;e,-uer Bahn nicht genau senkrecht steht, sondern um einen ^:ncel o-m

nahe 83 Graden gegen sie geneigt ist, so werden wir/.P'^^'ften Punkt seiner Bahn einnimmt, von seinem noroUcyen man. .. ?i.oasweniger, und von seinem südlichen etwas mehr ervlitten, mv wcun eri» dem tiefsten Punkte seiner Bahn stünde. A-a enaluy < erzen igespinntdes Moudrandes, der bei seinem Anfgange am hvcysten steh, bn seinemUntergänge nahe am tiefsten erscheint, so wuu ein -^eobamle. aus car