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Die Wunder des Himmels oder gemeinfaßliche Darstellung des Weltsystems
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609
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z. 112-113. Ebbe u. Fluch d. Meeres und d. Atmosphäre d. Erde. 999

um alle folgenden Momente des Hochmeeres für diesen Monat durchRechnung zu bestimmen. Dieses Hafenetablissement beträgt in

Hamburg .AmsterdamFlissingen .Ostende .CalaisDieppeSt. MaloLissabon .LondonPlymonth.Dublin

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Es wäre sehr wünschenswerth, diese Angaben, so wie auch die Hö-hen der Fluthen für mehrere Orte mit großer Genauigkeit zu haben, davon ihnen die Berechnung der künftigen Fluthen abhängt, deren Kennt-niß für die Bewohner der Meeresufer so nützlich und selbst nothwendigist, um die Unfälle zu vermeiden, die so oft ans den Ueberschwemmun-gen dieser Ufer entstehen. Man nennt Totalfluth (mui-Fs totale) diehalbe Summe zweier nächsten Hochmeere über dem Niveau der zwischenihnen liegenden tiefsten Ebbe. Beträgt z. B. die Hohe der ersten Fluth4.4 Toisen über dein Niveau der nächstfolgenden Ebbe, und die der zwei-ten Fluth 3.6 Toisen, so ist die Totalfluth 4 Toisen. Diese Totalfluthbeträgt im Mittel aus sehr vielen Beobachtungen für Brest 3.21, fürCherbourg 2.70, für St. Malo 5.9Z und für Dieppe 2.87 Meter. Inden französischen Häfen ereignen sich die größten Fluthen immer einnnd einen halben Tag nach dem Neumonde und Vollmonde, und diesegrößten Fluthen sind es, deren Kenntniß besonders interessant ist. Manfindet sie aber auf folgende Art.

H. 112. (Berechnung der Ebbe und Fluch.) Laplace hat in seiner(chle-äe Vol. II. x. 28ö einen einfachen Ausdruck gegeben, durchwelchen man die Höhe der Fluth für alle Neu- und Vollmondstage einesJahres berechnen kann. Die Resultate dieser Berechnung werden vonden Astronomen in Paris jährlich bekannt gemacht. So hat man z. B.das Jahr 1834 gefunden:

Fluthhöhe

I0ten März Neumond um II Uhr Morgens . 0.84 Meter25ten Vollmond um 6 Uhr Morgens . 1.13 Meter.

Meter erhält, und da diese anderthalb Tage nach dem Vollmonde Statthaben soll, so fällt sie auf den 26ten März um 6 Uhr Abends. MrSt. Malo findet man an demselben Tage die größte Fluth dieses Mo-nats 6.76 Meter, oder 20.81 Par. Fuß. ^ ^

§. 113. (Erklärung dieser Erscheinungen.) Da die Vorausbestlmmun-gen dieser Erscheinungen so gut mit den Beobachtungen übereinstimmen,so kann man nicht zweifeln, daß auch die Voraussetzungen, auf welchefich jene Rechnungen gründen, der Wahrheit gemäß sind, daß nämlichdiese Erscheinungen eine bloße Folge der Anziehung der Sonne, und be-lvnders des Mondes auf unsere Meere sind.

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