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Säculäre Störungeu.
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können jetzt, wo die Massen der Planeten noch nicht mit aller Scharfebekannt sind, anch nicht mit Genauigkeit bestimmt werden. Nach denvorläufig darüber angestellten Rechnungen war die Epcentricität der Erd-bahn in dem Jahre II4M vor Chr. G. in ihrem größten Werthe undbetrug 9.9!96. Bon jener Zeit nimmt sie durch 48399 Jahre immer abund wird erst i. I. 36999 nach Christus ihren kleinsten Werth 0.99393haben, und dann allmählig wieder zunehmen, so daß also ihre ihre Pe-riode nahe 48399 Jahre beträgt, während welcher sie um 9.91567 Theileder großen Halbare der Erdbahn ab und zunimmt.
H. 91. (säkulare Sterlingen der Planeten.) Nach diesen kurzen Be-trachtungen der säculäreu Störungen des Mondes gehen wir nun zu de-nen der Planeten über. Es wurde bereits oben gesagt, daß die strengeAuflösung dieses Problems die Kräfte unserer Analyse übersteigt, und daßman sich daher mit einer bloßen Annäherung begnügen muh, die unsglücklicherweise durch mehrere Einrichtungen unseres Sonnensystems sehrerleichtert wird. Demuugeachtet ist die Ausgabe auch so uoch sehr schwerund verwickelt, wie sie denn auch den vorzüglichsten Geometern, die seitNewton gelebt haben, Beschäftigung genug gegeben hat. Gewöhnlichsiellt man sich dabei einen imaginären Planeten vor, der sich nach Kep-ler's Gesetz in einer Ellipse bewegt, deren Elemente selbst sich allmähligandern, während sich um diesen eingebildeten Planeten der wahre ineiner kleinen Bahn bewegt, deren Natur von den periodischen Störun-gen abhängt, indeß die erwähnten Aenderungen der elliptischen Elementedie säculäreu Störungen des Planeten geben. Es würde dem Zweckedieser Schrift ganz unangemessen seyn, uns in eine nähere Darstellungder hieher gehörenden Berechnungen einzutasten, daher wir uns begnü-gen, nur die vorzüglichsten Resultate derselben mehr geschichtlich, alsmit ihren Gründen, anzuführen. — Eine ausführliche und zugleich sehrschöne Darstellung der periodischen und säculären Störungen, gemeinfaß-lich und ohne Gebrauch der mathematischen Analysis, hat erst kürzlichAiry in seiner Schrift: (ckuv!tuti"i> «>e elementar^ Oxz»Iuiiat!«>ii <>l' tlmprüwstml zwu tui!»ut'i!>!>^. Komi. 1834 gegeben, die nächstens in einerdeutschen Uebersctzung von C. L. Littrow erscheinen wird, und auf dieich daher hier diejenigen Leser verweise, die an diesem interestanten Ge-genstand der Astronomie "Antheil nehmen.
H. 92. (Störung der Knoten und Neigungen.) Wenn man sich zweieinander schneidende Planetenbahnen, z. B. auf der Oberfläche eures
renden eher erreichen wird, als er ohne diese Störung gethan habenwurde,in der
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bilden, wird in der einen Hälfte derselben osseubar vermehrt, und in derandern vermindert werden. Da nun beide Planeten, vermöge ihrer el-liptischen Bewegung von West gen Ost, um die Sonne gehen, und dader gestörte Planet, wie gesagt, die Ebene des störenden früher erreicht,so wird dadurch der Knoten beider Bahnen dem Laufe des gestörten Pla-neten entgegen, also von Ost gegen West gebracht, während im Gegen-theile die Neigung beider Bahnen abwechselnd vergrößert und verklei-nert wird. Mit andern Worten: durch die Störungen zweier Plane-ten gegen einander weichen die Knoten der gestörten Bahn auf den stö-renden immer zurück, während die Neigungen beider Bahnen, kleine
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