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§. 85^
^äculäre Störungen.
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langsamste,eben darausafeln ableiten.
^ ^ .. , .afeln mehreren
Planetenbahnen beilegen, so wird es, wie Laplace gezeigt bat, sehr wahr-scheinlich, daß diese Tafeln, weit entfernt, viertausend Jahre vor demAnfange unserer Zeitrechnung entstanden zu seyn, wie die Jndier vor-geben, erst gegen den Anfang des sechszehnten Jahrhunderts nach Chr.G. nach dem Muster der europäischen Tafeln zusammen getragen wor-den sind.
Kapitel VII.
H äculäre Stö r u n g e lt.
i)ch
h. 85. (Säcnläre Störungen des Mondes; Bewegung der Knotenlim'e.)Es ist bereits im Anfange des vorhergehenden Kapitels bemerkt worden,daß man unter den säculären Störungen der Planeten diejenigen ver-steht, welche nicht sowohl diese Planeten selbst, als vielmehr die Bahnenderselben durch die Einwirkung der andern Planeten erleiden.
Um auch hier wieder die säcnlären Störungen des Mondes zuerstzu betrachten, so ist für sich klar, daß dieser Satellit, der sich in einernahe fünf Grade gegen die Ekliptik geneigten Ebene bewegt, durch dieAttraction der Sonne, die in der Ekliptik liegt, dieser Ekliptik selbst ge-nähert werden muß. Diese Annäherung des Mondes zur Ekliptik hatoffenbar immer Statt, der Mond mag sich auf der nördlichen oder aufder südlichen Seite der Ekliptik befinden, und die Folge derselben mu>;seyn, daß der Mond die Ekliptik immer eher erreicht, als er ohne dieseAttraction der Sonne gethan hätte. Das heißt aber mit andern Wor-ten: die Knoten der Mondesbahn (I. 99) rücken dem Monde entgegen,und da der Mond von West gen Ost um die Erde geht, so werden dieKnoten seiner Bahn von Ost gen West, oder rückwärts gsben. Aach>den Beobachtungen beträgt diese retrograde Bewegung cer Mondesknv-ten in Beziehung auf die Fixsterne jährlich 19.35 Grade (I. H. 1^0 )cDiese Bewegung der Knoten ist übrigens nicht immer dieselbe, sondern?sie hängt von der Entfernung der Sonne und der Erde von vem Mondeab. Man findet, daß sie zur Zeit der Syzvgien am größten, und wah-rend der Quadraturen am kleinsten ist. Im Mittel betragt die Um-laufszeit der Knoten der Mondesbahn in Beziehung auf die Gestirneoder die siderische Revolution (I. §. 100) derselben 6793.2859 ^.age, unddie Revolution des Mondes selbst in Beziehung auf seine Knoten, d. h.