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Die Wunder des Himmels oder gemeinfaßliche Darstellung des Weltsystems
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563
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§. 52. Massen und Tüchtigkeiten der Himmelskörper. Ag-z

wenigstens so weit von^uns entfernt, daß zwischen den nächsten dersel-ben und zwischen der Sonnenferne jenes äußersten Kometen noch immerein Zwischenraum von 3980000 Millionen Meilen, eine ungeheure Wüsteliegt, die unsern Staat ringsum von allen andern Sonnengebieten trennt,und deren Oberfläche über 50 Qnadrillionen Quadratmeilen beträgt.

Es scheint verwegen, um die Ereignisse, welche dort vorgehen, undum die Gesetze zu fragen, uaeb welchen sie vorgehen.

Und doch auch die Auflösung dieses Räthsels, so schwer es auchscheint, ist dem menschlichen Geiste bereits gelungen.

Wir haben oben (U. H. 210) von einer eigenen Gattung von Fir-

sternen gesprochen, die man immer Paarweise, sehr nahe neben einanderstehend, antrifft.

Wir erwähnten, daß bei mehreren dieser Doppelsterne der einesich um den andern bewegt, daß man sogar bei einigen derselben schondie Gestalt der Bahn bestimmt hat, in welcher diese Bewegung vor sictzgeht, und daß man dabei das überraschende Resultat fand, daß dieBahn des einen dieser Sterne eine Ellipse ist, in deren einem Brenn-punkt der andere Stern liegt, ganz so wie bei den Planeten und Sa-telliten unseres Systems, von deren elliptischen Bahnen auch der eineBrennpunkt von der Sonne oder von dem Hauptplaneten eingenommenwird. Allein schon Newton hat gezeigt, daß solche Bewegungen einenothwendige Folge des Gesetzes der allgemeinen Schwere sind. Darauswürde also folgen, daß auch in jenen ungemessenen Fernen das Gesetzunseres Sonnensystems anerkannt wird, und daß es daher höchst wahr-scheinlich das allgemeine Gesetz der ganzen, endlosen Natur ist..Welches Entzücken würde Newton zu Theil geworden seyn, ihm, derschon vor Freude über die Entdeckung .des Gesetzes unseres Systems inein krankhaftes Entzücken verfiel, wenn er diese Ausdehnung seiner Ent-deckung über den ganzen Weltenraum auch nur hätte ahnen können.

52. (Bestimmung der Massen dieser Doppelsterne.) Wir haben obenbereits von mehreren dieser Sternenpaare die Umlaufszeit des einen umden anderen mitgetheilt. So beträgt sie bei dem schönen DvppelsternCastor in den Zwillingen 253, bei E im großen Bären 61, bei ^ in dernördlichen Krone 43 Jahre u. s. w. Wenn wir nun auch durch künftigeBeobachtungen dahin gelangen sollten, die Halbmesser der Bahnen dieserSterne in einem uns bekannten Maaße, z. B. in Meilen, anzugeben,p würden wir daraus, ganz so wie oben bei den Planeten, auch denFall dieser Gestirne gegen ihren Centralkörper finden können, und darausmittelst des allgemeinen Gesetzes der Schwere, auch denjenigen Fall be-stimmen, den das Gestirn haben würde, wenn es von seinem Central-körper eben so weit, als die Erde von der Sonne, entfernt wäre. Die-sen Fall mit demjenigen verglichen, welchen unsere Erde in der Thathat, würde uns dann sofort die Masse jenes Centralkörpers in Bezie-hung auf die Masse unserer Sonne kennen lehren.

Nehmen wir an, der Halbmesser der Bahn eines solchen Doppelge-st irns sey zwanzigmal größer, als der Halbmesser der Erdbahn, und seinFall gegen den Centralkörper betrage Fuß während einer Secunde.Da unsere Erde in dieser Zeit um 0.009129 Fuß gegen die Sonne fällt,w würde sie, jenem allgemeinen Gesetze gemäß, wenn sie, so wie jeneSterne, zwanzigmal weiter von der Sönne entfernt wäre, in jeder Se-cunde nur durch 0.009129, dividirt durch 400, das heißt, nur durch0.0000228 Fuß fallen, während doch jener Stern in der That durchFuß fällt. Daraus folgt, daß sich die Masse jenes Centralsterus zurMasse unserer Sonne verhält, wie 9.1 zu 0.0000228 oder wie 4380

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