Massen und Dichtiqkeiten der Himmelskörper. 47.
auch unsere Steine dem Monde wieder an den Kopf zu werfen, um we-nigstens dadurch den unartigen Dwner vielleicht bessere Sitte zu lehren.
legenheit zu geben, ihr Talent an ihnen nach Lust und Liebe auszuüben.
Das merkwürdigste bei denselben ist, -nebst der großen Anzahl undder regelmäßigen Wiederkehr dieser Sternschnuppen, noch die Richtung
Da'man indeß, wie unsere scharfsinnigen Philosophen sagen, am besten A -
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Kugeln des Feindes aufzulesen, um sie in unseren Miueralieukabiuetteu l !
aufzustellen, und dadurch unseren allzeitfertigen .Hypothesenkrämern Ge-
Indeß mag es an der Zeit seyn, noch ans einen anderen Ursprung ^
dieser logenannten Meteorsteine aufmerksam zu machen. Es ist nämlich '
möglich und vielleicht selbst sehr wahrscheinlich, daß ste, ganz wie dieübrigen Planeten, obgleich' viel kleiner, kosmische Körper sind, die sichnach denselben Gesetzen, wie die Planeten, um die Sonne bewegen, unddie, wenn sie ans ihrem Laufe der Erde zufällig nahe kommen, von der-selben angezogen werden, sich in unserer Atmosphäre durch die heftige Mss-z,Reibung, welche diese Körper daselbst erleiden, entzünden und dann alsSternschnuppen, Feuerkugeln u. dgl. zur Erde stürzen. Da man ihrerin mancher Nacht schon so viele gesehen hat, so ist ihre Anzahl wahr- ilnischeinlich sehr groß, und es scheint sogar, daß mehrere von ihnen sich Mgruppenweise, in Heerden von vielen Tausenden um die Sonne wälzen. mz >- -In der Nacht vom Uten zum I2ten November 1799 wurde eine ganz Km
ungewöhnlich große Menge solcher Sternschnuppen zu gleicher Zeit in Möna
Europa und in Amerika sichtbar. Humboldt und Bonpland beobachteten «A,
sie auf der Landenge von Panama, während sie von andern in Nord-amerika, in Grönland und auch an mehreren Orten in der Mitte tiiu'te
Deutschlands gesehen wurden. Nach Humboldt's Erzählung, die mit f«,
jener der anderen Beobachter sehr guss übereinstimmt, folgten während ^
nahe vier vollen Stunden viele Tausende solcher Sternschnuppen auf Mch,
einander. Sie stiegen sämmtlich in Ost und Nordost über den Hori-zont und fielen in Süden wieder zur Erde herab. Die Meisten zogen t ^
einen leuchtenden Schweif von 5 bis 10 Graden Länge hinter sich, und .
manche übertrafen selbst Jupiter und Venus an Größe und Helligkeit liM-Lihres Lichts. . , . . . .
Es ist sehr sonderbar, daß jeitdem noch mehrere solcher Erscheinun-gen und zwar immer nahe an demselben Monats tag gesehen war- z.chSden. Am I3ten Nov. 1831 sah man auf der See, südlich von Spanien, '
während einer Zeit von nahe drei Stunden eine sehr große Menge von
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Sternschnuppen von verschiedener und sehr bedeutender Größe" Am p,-'12ten 'Nov. 1832 wurde eine ähnliche Erscheinung zu gleicher Zeit in
England, Frankreich, Deutschland und dem südlichen Rußland beobachtet. ' ^Die Menge der Sternschnuppen soll wahrhaft zahllos gewesen seyn undan mehreren Orten einem Feuerregen geglichen haben. Am 13. Nov. 1833 '
wurde daffelbe Schauspiel in den vereinigten Staaten von Nordamerika,in Mexico, Jamaika und Cuba zu gleicher Zeit beinahe die ganze Nacht MM
durch gesehen. Alle die Tausende von Sternschnuppen, die öfter denganzen Himmel, gleich dem Vollmonde, beleuchteten, schienen aus demSterubilde des großen Löwen auszugehen. Auch am I3ten Nov. 1835 M«
sah man im südöstlichen Frankreich (^)epmteiuent cle IMiii) eine ähn-liche, doch nicht so auffallende Erscheinung.
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ihrer Bewegung, die der Bewegung der Erde Vntgegengeseüt seyn soll.
Wenn sich dieß durch fernere Beobachtungen bestätiget, so ist mau bei- . ^
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