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Die Wunder des Himmels oder gemeinfaßliche Darstellung des Weltsystems
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Eigenschaften der Körper.

§. 34.

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Orte seyn- Sie können sich wobt verdrängen, um die Orte der ver-drängten einzunehmen; sie können sich neben den kleinsten Theilen ande-rer Körper eindrängen, wie Waßer in den Schwamm, wie Salz in dasWasser; aber diese kleinsten Theile selbst müssen unverändert fortbestehen,und der Orr, den einer dieser Theile einnimmt, kann nicht zugleich voneinem andern eingenommen werden, wenn anders unser Begriff vom Kör-per nicht seine Bedeutung verlieren soll. Darin besteht die Undurchdring-lichkeit oder die Jmpenetrabilität der Körper.

Gestalt und Volum sind zwei verschiedene und von einander unab-hängige Eigenschaften jedes Körpers. Das Volum kann bei derselbenGestalt sehr verschieden seyn und umgekehrt. Das Volum der Sonneist Millionenmal größer, als das der Erde, aber die Gestalt beider istgleich, da beide Kugeln sind. So können auch zwei Körper, z. B. eineKugel und ein Würfel sehr verschiedene Gestalten und doch dasselbe Vo-lum, d. h. denselben Rauminhalt haben. Eben so kann die Oberflächeeiner Kugel gleich groß mit der einer ebenen Tafel oder die Länge einesKreisbogens gleich groß mit der einer geraden Linie seyn, während dochdie Gestalten dieser Flächen oder dieser Linien sehr verschieden sind.

H. 3. (Besondere Eigenschaften der Körper.) Wenn man aber denBegriff eines Körpers, wie er uns durch die Erfahrung gegeben wird,noch näher untersucht, so findet man, außer jenen allgemeinen Eigen-schaften desselben, noch mehrere andere, die ihm zwar nicht mehr noth-wendig zukommen, die aber, als Resultate unserer Beobachtungen undwegen ihrer Anwendbarkeit in der Folge, eine besondere Betrachtung ver-dienen.

H. 4. (l. Porosität) Das Volum, welches die Körper einnehmen,wird, der Erfahrung gemäß, von den Theilen, selbst von den kleinstenTheilen dieser Körper, nicht vollständig eingenommen; denn diese Theilesind nicht in absoluter Berührung unter einander, sondern sie sind durchZwischenräume, Poren, getrennt, deren Inhalt selbst nicht zu dem eigent-lichen Körper gehört. Das Volum eines jeden Körpers besteht also aussolchen, den Körper constituirenden Theilen desselben und aus den dieseTheile trennenden Poren, die entweder leer oder mit andern Substanzenangefüllt sind.

Wenn die Poren eines der Atmosphäre ausgesetzten Körpers größersind, als die kleinsten Theile, aus welchen die Atmosphäre besteht, sodringt die letzte in jene Poren ein. So sieht man, wenn Holz, Kreideoder Zucker auf den Boden eines mit Wasser gefüllten Gefäßes gebrachtwird, die durch den Druck des Wassers aus den Poren jener Körper her-ausgedrängte Luft in der Gestalt von Blasen auf die Oberfläche desWassers steigen. Wenn eine lange, verticale Röhre, deren Boden mitHolz verschlossen ist, mit Quecksilber gefüllt wird, so sieht man das letztein der Gestalt eines feinen Silberregens durch den Boden dringen. Un-sere gewöhnlichen Filtrationen beruhen ganz auf demselben Prinzip, undman wird z. B. das Wasser von allen fremden Bestandtheilen reinigen,wenn man es durch ein Filtrum von Papier, von porösem Stein, voneinem Sand- oder Kohlen-Lager gehen läßt, vorausgesetzt, daß die Po-ren des Filtrums kleiner sind, als die Dimensionen der fremdartigenKörper, von welchem man das Wasser befreien will.

Diese Porosität wird, so viel uns bekannt, bei allen Körpern, selbstbei den Metallen und Steinen angetroffen. Unter den kieselartigen Stei-nen ist der sogenannte Hydrophan in seinem gewöhnlichen Zustande nursehr wenig durchsichtig, aber er wird vollkommen diaphan, wenn er eineZeit im Wasser gelegen hat. Uebrigens darf immer'noch bemerkt wer-