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Die Wunder des Himmels oder gemeinfaßliche Darstellung des Weltsystems
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505
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z. 256257. Sterngruppen und Nebelmassen des Himmels. ZYZ

Stelle, wo er früher nichts dieser Art gesehen hatte, aber schon nachwenigen Tagen war auch diese Kugel wieder verschwunden. Wenn dieseBeobachtungen, dergleichen wir von Herschel keine erwähnt finden, ge-gründet sind, welche Veränderungen müssen in diesen Himmelskörpernvor sich gehen, da sie uns, in einer so großen Entfernung, noch so be-deutend erscheinen!

H. 256. (Magellcm's Flecken oder Kohlensacke.) Auch in der südlichenHemisphäre des Himmels gibt es mehrere sehr merkwürdige Gegenständedieser Art, die aber bisher noch weniger bekannt sind, da es in den Ge-genden jenseits des Aequators unserer Erde bisher noch zu sehr an Be-obachtern fehlte. Lacaille im vorigen, und Dunlop im gegenwärtigenJahrhunderte haben uns bereits mehrere derselben mitgetheilt; aber einenoch weit reichere Ernte wird ohne Zweifel der jüngere Herschel zurück-bringen , der erst in dem Jahre 1834 eine Reise nach dem Cap der gutenHoffnung gemacht hat, um dort durch längere Zeit mir seinen vortreff-lichen Instrumenten den südlichen Himmel zu untersuchen.

Hier erwähnen wir nur der sogenannten M a ge l la n sf lecken, dieauch die Kap-Wolken oder die schwarzen Wolken, und von denbrittischen Seeleuten die Kohlensäcke genannt werden. Sie haben ihreBenennung von der dunklen Farbe, die wahrscheinlich von der gänzlichenSternleerheit dieser Gegenden kömmt. Sie sind sehr auffallend, und ihreOberfläche nimmt mehrere Quadratgrade ein. Ihrer sind zwei. Diegroße schwarze Wolke geht von 12^ 21" bis 13^ 5' und von? 151° bis 154° und liegt au der Ostseite des südlichen Kreuzes.Die doppelte kleine schwarze Wolke ist in 10^ 40" und 152° nahe bei der Karlseiche. Beide dunkle Flecken stehen mitten ineinem sehr hellen Theile der Milchstraße. In der Fig. 76 Nro. 23 istF, das südliche Kreuz und K,L,L die große und die zwei kleinen Ma-gellansfiecken mitten in der Milchstraße, südlich unter der Mitte desSternbildes des Centaurs. I) und O sind zwei Sterngruppen oder hel-lere Nebelfiecken außerhalb der Milchstraße.

Mit diesen schwarzen Wolken dürfen nicht verwechselt werdendie beiden südlichen Wolken (mrbeorrla mugor et minor), die beidehelle, ausgebreitete Nebel sind und weit von der Milchstraße abstehen. Diegroße südliche Wolke geht von ^15 5" 7" bis 6" 0' und von 4>

159° bis 161° und liegt ganz nahe an dem Südpole der Ekliptik;die kleine südliche Wolke aber ist in .Vl! 1" 50' und ? 163°10'. Diese beiden lichten Stellen des Himmels sind, so wie die meistenhellen Theile der Milchstraße, durch eine große Anzahl von telescopischenSternen ausgezeichnet.

Unter den eigentlichen Nebelmassen des südlichen Himmels ist dermerkwürdigste in 10^ 36", p --- 148° 40" bei dem Stern ?? inder Karlseiche. Lacaille hat ihn entdeckt, und erst in unseren Tagenhat Dunlop in den ^lun^aot. für 1827 eine Beschreibung und

Zeichnung desselben gegeben. Von der letzten sieht man eine verkleinerteDarstellung in der Figur 73. Er hat die Gestalt einer Keule, und überihm sieht man einen Theil der Milchstraße.

tz. 257. (Entstehung und Ausbildung dieser Himmelskörper.) Es wirduns wohl immer unmöglich seyn, die Natur dieser wundervollen Körperdes Himmels zu ergründen. Aber man kann sich, schon bei dem erstenAnblicke derselben, der Vermuthung kaum entziehen, daß sie auf verschie-denen Stufen ihres Wachsthums und ihrer Ausbildung stehen. Wie einaufmerksamer Beobachter, wenn er einen Garten betritt, in welchem er