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Die Wunder des Himmels oder gemeinfaßliche Darstellung des Weltsystems
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§. 157.

Kometen.

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seinem hellen Kopfe ganz auf die Art, wie man etwa ein kugelförmigesLicht in dem Brennpunkte einer durchsichtigen, parabolischen Glasglockesehen würde. Der eigentliche Kopf desselben hatte eine schwache, grün-blaue Farbe, die in ihrer Mitte ins Nvthliche überging. Der Halbmes-ser dieses kugelförmigen Kopfes, in dessen Mitte ein auffallend HellerPunkt, der eigentliche Kern, sich befand, hatte, nach Herschels Messun-gen, 14000 d. Meilen. Diesen Kopf umgab ein Ring von dunkelgrauerFarbe, dessen äußerer Kreis einen Halbmesser von 55000 Meilen hatteund dessen Breite daher 41000 M. betrug. Durch diesen dunklen Ringsah man die kleinsten Sterne mit ganz ungeschwächtem Lichte durchschim-mern. Diese dunkle Kugelschichte war wieder von einer helleren umge-ben, deren Breite 15,00V M. betrug, und die sich daher bis 70000 M.von dem Mittelpunkte des Kopfes erstreckte. Diese letzte Kugelschichtewar aber, auf der von der Sonne abgewendeten Seite offen und liefhier, an den beiden Enden der Oessming, in zwei Lichtströme aus, diesich auf viele Millionen Meilen erstreckten und dem Ganzen das Anse-hen eines ungeheuern, parabolischen Trichters gaben, dessen gelblichesLicht einen auffallenden Contra st mit der grünblauen Farbe des Kopfesbildete. In Fig. 78 ist der Komet des Jahres 1819 abgebildet, keinervon den größten, aber doch einer der letzten von den bisher erschiene-nen, der mit freien Augen gesehen werden konnte.

Dieser Zeichnung folgen noch drei andere (Fig. 80, 81 und 82) vondem großen Kometen des Jahres 1811 und eine (Fig. 83) von Encke'sKometen. Der Komet von 1811 zeigte noch nach der Mitte Augustskeinen Kern und erschien nur als eine gedrängte Nebelmasse. Am 10tenSeptember, wo er seinem Perihel schon nahe war, hatte er die in derZeichnung Fig. 80 gegebene Gestalt, wo der nahe zehn Grade langeSchweif in zwei Aeste gespalten war, die durch einen dunklen Raum bockgetrennt waren. Dieser dunkle Raum umgab auch den Kopf des Kome-ten in Gestalt eines Ringes an, so daß die eigentliche Hülle dieses Ko-meten den Kopf desselben nicht berührte und von ihm ganz getrennt er-schien. Auch an diesem Tage, wo er zwischen ih und « im Hinterfußedes großen Bären stand, zeigte der Komet noch keinen eiaentlichen Kern,sondern nur eine etwas lichtere, runde, schlecht begränzte Scheibe zwischen« und u. In der zweiten Zeichnung (Fig. 81) ist er für den I5tenOctober dargestellt, wo er nördlich am Kopfe des Bootes stand und inseinem größten Glänze war. Die Länge seines Schweifes maß nahe 15Grade. Die Breite des dunklen Ringes um um den Kopf betrug nahe5 Raum-Minuten, und man sah mehre Sterne der I0ten bis Uten Größedurch diesen Ring ungeschwächt durchschimmern. Der Komet stand jetztnahe in seiner Erdnähe und war von der Erde 1.23 Halbmesser der Erd-bahn entfernt. Die Zeichnung Fig. 82 gibt die Gestalt und Dimensio-nen dieses Kometen, wie sie Olbers am 7ten Sept. bestimmt hat. DieScheibe oder der Kopf C war rund, schlecht begränzt und hatte 2 Min.Durchmesser. Der dunkle Raum um jenen Kopf wurde von einem

hellen, breiten Bogen begränzt. Beider Gränzen waren nahe

parabolisch. Die Messung gab CX 6.9 Min., 23.3 M>, undwenn man auf der Are XEb) des Kometen die Linie 1 !. 35.3 M.nahm, so war II- 55.0 M. Der innere dunkle Raum tlmsiK warimmer noch merklich von der dunklen Bläue des Himmels aujzerhalbdes Reifens I N.XIXs verschieden. Der Punkt C war nahe der Brenn-punkt der Parabel.VIXs. Demnach war der Kern 0 gleichsam ineinem ihn frei umgebenden parabolischen Conoid eingeschlossen. Olbersfolgerte daraus, daß die von dem Kometen und seiner Atmosphäre ent-