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Die Wunder des Himmels oder gemeinfaßliche Darstellung des Weltsystems
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Die Monde der drei äußersten Planeten.

§. 143.

ten Diener und auf die Bewohner desselben herabsehen, wenn wir, wenndie Besten von uns ihr Glück in einem thatenreichen, mit Ehre undSchätzen bedeckten Leben suchen und es nicht finden so kümmern sie,in ihrer ewigen Ruhe, sich nichts um das Schattenbild des Ruhmesund genießen dafür ein, wohl weniger glänzendes, aber dafür auch eindesto reineres und stetigeres Glück, und haben keine Ursache, uns umall unser Drängen und Treiben zu beneiden. Wenn sie die Buchdrucker-kunst noch nicht erfunden haben sollten, so kennen sie dafür auch die vie-len schlechten Bücher nicht, mit welchen wir geplagt sind, so ist ihnenauch alte die Mühseligkeit und Verkehrtheit unbekannt geblieben, die indem Gefolge jener Erfindung über uns gekommen ist, und wenn sie da-durch in ihren Schulen und Universitäten etwas zurückgeblieben seyn,und, wie man sagt, das Pulver noch nicht erfunden haben sollten, nunso ist ihnen dafür auch unsere höhere Tactik unbekannt geblieben, durchdie wir, ohne zu wissen warum, unsere Brüder zu Tausenden in einerStunde morden, blühende Städte in Aschenhaufen und glückliche Länderin Wüsten und Leichenfelder verwandeln. Und in der That, wenn wiruns schon einmal diesen Gegensätzen überlassen wollen, wer könnte esuns verargen, wenn wir die schon längst von der Erde aus Pandora'sUrne entflohenen Güter dort aufsuchen möchten: den ewigen Frie-den, nach dem wir schon so lange vergebens seufzen, das goldeneZeitalter, das nur mehr in unseren Gedichten lebt, und die Unschuldder Sitten, die, nach Ariosto's lieblicher Dichtung, sammt dem Ver-lornen gesunden Menschenverstände unserer Gelehrten und Hel-den, dort oben unter der Aufsicht eines eigenen Genius in besonderenPhiolen aufbewahrt werden und deshalb hier unten so selten mehr zufinden seyn sollen.

Kapitel X.

Die Monde der drei äussersten Planeten.

H. 143. (Die vier Monde Jupiters.) Der Planet Jupiter ist, wiebereits oben (I. H. 77 und 176) gesagt wurde, von vier Monden umge-ben. Da die Neigungen ihrer Bahnen gegen die ihres Hauptplanetensämmtlich zwischen zwei und drei Graden enthalten sind, so erscheinensie uns immer sehr nahe in einer geraden Linie aufgestellt, deren Rich-tung durch den Mittelpunkt Jupiters geht. Schon mittelmäßige Fern-röhre sind hinreichend, sie zu erkennen.

Die mittleren Entfernungen und Umlaufszeiten, so wie die Größendieser vier Monde, sind bereits oben (I. H. 176) angegeben worden.Aus den dort mitgetheilten Angaben folgt, daß ihre Durchmesser, von