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Die Wunder des Himmels oder gemeinfaßliche Darstellung des Weltsystems
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384 Der Mond. §. ,4->.

jedem Jahre einmal thut. Bei einer solchen Einrichtung märe e6 selbstsehr möglich, dafz eine immerwährende Evaporation ans der einen, nudeine stetige Condenfation auf der andern Seite des Mondes eine Artvon Gleichgewicht In dem Zustande der Temperatur sowohl, als auch indem der Feuchtigkeit und Trockenheit hervorbringt, welcher die Extremederselben mäßiget und auf die Bewohner jenes Weltkörpers sehr wohl-thätig einwirkt.

Wie dem auch seyn mag, so fehlt es doch im Monde allerdings nichtan Spuren, die man auf die Bewohner deyelben deuten mag. Gruit-huisen und auch Schröter erklären sich an vielen Stellen für die Existenzderselben, ZNicht zu erwähnen der neuen Berge, die Schröter und Her-schel gleichsam unter ihren Augen entstehen sahen, oder der Feuer aus-werfenden Vulkane an solchen Stellen des Mondes, wo früher keine der-gleichen gesehen wurden, was für die noch jetzt bestehende Thätigkeit derinnern Kräfte sprechen würde, die früher auf dem Monde so große Ver-wüstungen angerichtet haben, so fanden diese Beobachter auch mehrereGegenstände auf jenen Satelliten, die durch die Regelmäßigkeit ihresBaues auf eine Anlegung derselben deuten, die mit Absicht zu bestimm-ten Zwecken vorgenommen zu seyn scheint. Jene Beobachter fanden soviele Stellen des Mondes, die auf eine Cultur des Bodens, auf ange-legte Straßen, auf unsern Städten ähnliche Versammlungsorte deutenlm. s. Schröter'ö selenogr. Fragm. Vol. U. Tab. tt», «2 u. A. m. undGruithuisen in Kastner's Archiv Vol. I. und in seiner Naturgeschichtedes Himmels S. 188 n. f.), daß sich diese an sich sehr wahrscheinlicheAnsicht nicht gut mehr für noch ganz unbewiesen erklären läßt. Beson-ders erwähnt Gruithuisen eines sonderbaren Gebildes in dem mit demNamen Schröter bezeichneten Flecken (8° vstl. Länge und 5'// nördl.Breite), das, wenn es^an der Lichtgränze in einer für uns günstigenLage steht, eine sehr auffallende Regelmäßigkeit in der Anordnung seinerTheile zeigen soll (m. s. Kastner's Archiv Vol. I. und X.), anderer ähn-licher Formationen nicht zu erwähnen, über die man das Berl. Jahrb.f. d. I. 1828 und 1829 nachsehen kann.

Wir haben bereits oben gesagt, daß den Seleniten unsere Erde inder Oberfläche dreizehnmal großer, als uns der Mond, erscheint, unddaß sie ihnen dieselben Abwechslungen der Lichtgestalten zeigt, die wirbei dem Monde bemerken. So ausfallend diefe Erscheinungen bei einemso großen Weltkörper an sich seyn mögen, so sehr werden sie auch ohneZweifel schon daran gewohnt seyn, und es wird auch dort nicht an Leu-ten fehlen, die sich um alles das, was über ihnen am Himmel vorgeht,micht weiter bekümmern. Aber dafür werden eben dieselben und auseben derselben Ursache, wie bei uns, desto mehr betroffen und erschrockenseyn, wenn nun der gewöhnliche Lauf dieser Erscheinungen plöülich un-terbrochen wird, und wenn jener große Himmelskörper sich mitten amTage zwischen sie und die Sonne stellt und alles um sich her in die Fin-sterniß der Nacht einhüllt. Ohne Zweifel sind diese Erscheinungen auchauf dem Monde, für den großen Haufen wenigstens, ein Gegenstandder Furcht und des Entsetzens, wie sie es so lauge Zeit auf der Erdewaren H. Auch sie werden sich ohne Zweifel in ihre Höhlen und Klüfte

'I In Ostindien ist der Glaube noch heut zu Tage sehr verbreitet, daß beieiner Mondesfinsterniß ein böser Geist seine rabenschwarzen Fittige überden Mond ausbreite, um ihn vom Himmel herabzuziehen, daher die In-