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Längen der beiden geraden Linien 5l> und iun, und zwar mit der größ-ten Schärfe, so das; es sich jetzt nur noch um die leichte Auflösung desgeometrischen Problems handelt: die Distanz 85 zweier Sehnen einesKreises zu finden, in welchem die Größe dieser Sehnen sowohl, als auchder Halbmesser dieses Kreises, d. h. der Halbmesser der Sonne mit dergrößten Genauigkeit bekannt ist.
H. 75. (Ueber die Verbesserung der Planeten tafeln.) Das Vorherge-hende wird genügen, eine allgemeine Vorstellung von dem Verfahren zugeben, welches die Astronomen bei dieser Bestimmung der Sonnenpa-rallaxe anwenden, und zugleich den hohen Grad der Sicherheit dieserBestimmung zu zeigen. Allein die Vervollkommnung, welche seit naheeinem halben Jahrhunderte die Analyse und durch sie die berechnendeAstronomie erhalten hat, setzt uns gegenwärtig in den Stand, jene wich-tige und noch viele andere interessante Aufgaben auf eine andere, sehrvorzügliche Weise aufzulösen, von der wir hier, so gut es ohne eigent-liche Recimung möglich ist, ebenfalls einige nähere Nachrichten mitthei-len wollen. ' - >
Um die Sache sogleich durch ein Beispiel deutlich zu machen, sohaben wir bereits oben (I. §. 143) gezeigt, wie man den Ort eines Pla-neten für jede gegebene Zeit aus den für diesen Planeten bereits berech-neten Tafeln finden könne. Hat man nun für dieselbe Zeit den Plane-ten auch wirklich beobachtet, so müssen beide Resultate, das der Tafel,oder, was dasselbe ist, das der Rechnung und das der unmittelbarenBeobachtung übereinstimmen, wenn anders beide, Beobachtung und Be-rechnung, ganz gut und fehlerfrei sind.
Wenn nun die Beobachtungen mit aller möglichen Sorgfalt, mitden besten Instrumenten und unter den günstigsten Umständen angestelltworden sind, wenn vielleicht mehrere Astronomen an derselben oder auchan verschiedenen Sternwarten diese Beobachtungen gemacht und sich sovon ihrer Richtigkeit überzeugt haben, und wenn sie nun doch mir der
hnung, d. h. N1e demungeachtei
diese Rechnung , ^ ^
Es ist aber eines der wichtigsten, ja das Hauptgeschäft des Astrono-men, diese Tafeln der Planeten immer mehr und mehr zu vervollkomm-nen und es endlich, wenn möglich, dahin zu bringen, daß ern solcheraus den Tafeln berechneter Ort verläßlicher ist, als jede einzelne Beob-achtung, oder daß wir auf diese Weile den Himmel, d. h. hier die Pla-neten und ihre Bewegungen, am Ende so genau kennen lernen, um da-durch alle fernern Beobachtungen gleicblam entbehrlich zu machen.
Wenn also eine als gut anerkannte Beobachtung mit diesen ^aseln"'fit stimmt, so sind diese Tafeln ohne Zweifel noch irgendwo fehler-ft, und sie müssen daher verbessert werden. Allein wo soll man diele
mahaft
Verbesserung anbringen? .
Diese Frage ist von der größten Wichtigkeit,
Um eine solche
laufszeit des Planeten um die Sonne, man muß die xage meier groi^nAre, die Ercentricität dieser Bahn, ihre Neigung ^egni die Ek lp l . . .kurz man muß vor Allem die Elemente (vergl. I. h. 14H drtenbahn kennen. Sind diese einmal genau bekannt so hat ^ ^struction der Planetentafel keine andere^A-ch>rlerlgtclt , aA meMühe des Calculs, die kein Astronom scheuen rar,. Allem nenn sienoch nicht genau bekannt, wenn eine, wenn mehrere, wenn vielleicht
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