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§. 28 — 29.
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möglich, daß der eigentliche Sonnenkörper, so dunkel er anch in denoben erwähnten Ichwarzen Flecken aussehen mag, in einem Zustande derheftigsten Conflagratlon sich befindet. Doch sind dieß nur Vermuthun-gen, und es ist wohl eben jo möglich, daß die Sonnenstrahlen ganz undgar keine eigene marine haben, sondern nur die in andern Körpern ge-bundene Wärme entwickeln, oder auch, daß der eigentliche Kern derSonne zunächst an setner Oberfläche mit einer das Licht vollkommen
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keit der Sonnenmasse mit ihrer Entfernung von dem Mittelpunkte sehrschnell abnimmt, oder wenn dieß auch nur von ihrer Atmosphäre Statthat, jv würde ebenfalls keine oder doch nur wenig Hitze abwärts gelei-tet werden. Vielleicht ist jene graue Wolkenschichte, mit welcher dieschwarzen Flecken der Sonne immer umgeben sind, eine solche vollkom-men spiegelnde Fläche. Wenn aber auf der Oberfläche dieses Himmels-körpers in der That immer so viel Hitze durch Radiation ausgeschiedenwird, so würde dadurch allein schon der Zustand der heftigen Agitationzu erklären seyn, welche die Oberfläche der Sonne immerwährend, wieein vom Sturme gepeitschtes Meer, bewegt, ohne daß man deßwegen,wie Andere gethan haben, zu chemischen Kräften seine Zuflucht zu neh-men braucht.
H. 28. (Erhaltung dieses Zustandes der Sonne.) Wodurch erhält sichaber diese immerwährende Verbrennung, wenn sie anders in der ThatStatt hat, auf der Oberfläche der Sonne? — Wir wissen es nicht, und esist hier, wie in so vielen anderen Fällen, am besten, seine Unkenntnis?der Sache offen zu gestehen. Wird diefe nie aufhörende Entwicklungvon Licht und Wärme durch eine stete Reibung oder durch immer dau-ernde elektrische Entladungen bewirkt? — Wie man immer diese Erschei-nungen zu erklären versucht, so sollte man doch die etwas zu krasse Vor-stellung eines eigentlichen ponderablen Futters zu vermeiden suchen,durch welches das Sounenfeuer unterhalten werden soll, da wir selbstauf der Erde viele Feuer ohne diese Nahrung kennen. Unser Küchen-
Mittel mag die Natur besitzen, Licht und Wärme auch ohne solche äußereHilfe zu entwickeln und selbst sehr lange zu erhalten. Es ist bekannt,daß die Electricität, wenn sie eine sehr verdünnte Luft durchzieht, Licht,
als» »mM auch Warme aiebt. Warum sollte nicht ein solcher electrischer
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nen? — Seit der Erfindung der Fernröhre, oder eigentlich, leit der An-bringung der Mikrometer an diese Fernrohre, d. h. seit dem Jahre1640, von welcher Epoche sich alle unsere bessern Beobachtungen datiren.Ja selbst jetzt noch kennen wir diesen Durchmesser der Soime mcht bisauf eine Secunde, d. h. wir sind in dem wahren Werthe deflelben wenig-stens noch auf 400 deutsche Meilen ungewiß. Wenn daher der wahreDurchmesser seit den letzten zwei Jahrhunderten auch um 2280000 Fuß
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