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Die Wunder des Himmels oder gemeinfaßliche Darstellung des Weltsystems
Entstehung
Seite
243
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§. 20«. Gebranch des Himmels- und Erd-Glvbuö. 24;;

Läßt man dann die Kugel um den vierten Theil ihres Weges umden Tijch weiter gehen, w daß sie nun nach 0 kommt, so wird jetzt, dadie Are pH immer mit ihrer ersten Lage parallel bleibt, der Nord- undder Südpol der Erde in der Schattengränze selbst liegen, und Tag undNacht wird, in dieser Lage der Kugel, wenn sie wieder um ihre Are pHgedreht wird, für alle Orte der Erde gleich groß seyn, oder die Kugelwird die Stellung der Erde gegen die Sonne im Anfange des Herbstesunserer nördlichen Hemisphäre, in der Mitte des Septembers, darstellen.

Am Ende eines zweiten Viertheils der Umlaufszeit der Kugel wirdsie in I), dem ersten Punkte U gegenüber, ankommen, und da hier derNordpol p am meisten von der Sonne K weggekehrt ist, so wird derselbe,wie man auch die Kugel um ihre Are drehen mag, immer in der Nacht-seite der Erde, so wie der Südpol H immer in der Tagseite derselbenliegen; den Bewohnern der Umgegend des Nordpols wird jetzt die Sonnelängere Zeit nicht auf- und denen des Südpols nicht untergehen; dieTage der nördlichen Hemisphäre werden kürzer und die der südlichenlänger seyn, als die Nächte; jene Halbkugel wird daher (zur Zeit derMitte des Decembers) ihren Winter, und diese ihren Sommer haben.

Kömmt weiter die Kngel auf ihrem Laufe um die Ewnne, die hiervon dem Lichte in der Mitte des Tisches dargestellt wird, nach ^c, gegen-über von O, so wird wieder, wie in (), die Schattengränze durch die bei-den Pole gehen, und Tag und Nacht werden auf der ganzen Erde gleich seyn,wie dieß in unserem Frühling (zur Zeit der Mitte des März) der Fall ist.

Auf diese Weise wird man also durch den so bewegten Globus alle Er-scheinungen der Jahreszeiten, die bereits oben (H. 85 u. f.) angegeben wordensind, im Kleinen deutlich darstellen und sich gleichsam versinnlichen können.

§>. 268. (Verhältniß der einzelnen Orte der Erde gegen einander.) Wennman den Nordpol der Kugel so viel über den Horizont des Globus er-höht, als die nördliche geographische Breite eines Ortes z. B. von Wienbeträgt, und wenn man dann diesen Ort unter den Ring (Meridian)des Globus führt, so nimmt derselbe den höchsten Punkt der Kugel ein,so wie auch jeder Bewohner der Erde glaubt, den höchsten Pnnkt der-selben einzunehmen. In dieser Stellung des Globus übersieht man miteinem Blicke alle die Länder.und Meere, die durch den wahren Horizont(Einl. H. 8) des Beobachters gehen, die denselben Parallelkreis (Einl.H. 24. !.) mit ihm bewohnen, seine Antipoden u. f. Will man die Ent-fernung zweier Orte z. B. Wien und Paris von einander finden, >owird man nur den oben (H. 2UV) erwähnten, in Grade getheilten Streifendurch die beiden Orte der Kugel legen und die Anzahl der zwischen ihnenenthaltenen Grade durch 15 multipliciren, um diese Entfernung in geo-graphischen Meilen zu erhalten.

Die geographische Breite jedes Orts wird man, sobald man den Ortunter den Pteridian. des Globus geführt hat, an diesem Meridian ab-lesen. Die Differenz der geographischen Länge von zwei Orten aberwird man finden, wenn man einen nach dem andern durch den Meri-dian führt und im Augenblick ihres Durchgangs durch den Meridianden Zeiger der Rose abliest. Wenn dieser Zeiger z. B. für Paris 4'-ZU' und für Wien 5" 26' gab, so ist die geographiphe Lange Wiens vonParis gleich 6^ 56' in Zeit oder 14" U' in Bogen, oder endlich, da mangewöhnlich Paris im 20sten Grade der Länge von Ferro annimmt, ,0hat " " ^

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Osten liegt, als Paris. So findet man z. B. durch denselben Globus,