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Die Wunder des Himmels oder gemeinfaßliche Darstellung des Weltsystems
Entstehung
Seite
239
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197.

Gebrauch des Sdinuuels- und Erd-Globus.

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auflösen und sich von den mannigfaltigen Erscheinungen des Himmelseine bildliche und eben dadurch ssehr deutliche Anschauung erwerben kann.

Es wird daher, am Schlüge dieser ersten, ohnehin vielleicht zu sehrdidaktischen 'Abtheilung unserer astronomischen Unterhaltungen nicht unan-g''inegen ,eyn, die vorzüglichsten dieser Aufgaben hier kurz anzuzeigenund dadurch nicht nur eine, wie wir glauben, nützliche und selbst noth-wendige Wiederholung des bisher Gesagten, sondern auch eine dem Leservielleicht willkommene Versinnlichung der vorhergehenden Gegenständeeinzuleiten, um dann mit um so leichterem Muthe zu der zweiten Abthei-lung dieser Schrift überzugehen, der die viel einfachere und angenehmerebeschreibende Astronomie enthalten soll.

Zur bequemen Uebersicht »vollen wir die erwähnten Aufgaben einzelnund gesondert aufführen und zuerst diejenigen vornehmen, die den Him-melsglobus betregen.

Gebrauch des Himmelsglobus.

H. 197. (Darstellung des Himmels, wie derselbe jedem Beobachter zu einergegebenen Zeit erscheint). Da zur Beantwortung dieser und der meisten an-deren Fragen die Orientirung (Einl. H. 31) des Globus vorausgesetzt wird,so wollen wir diese zuerst noch einmal mit wenigen Worten anzeigen.

Man bewegt den metallenen Ring (den Meridian) des Globussammt seiner Kugel in der horizontalen Fassung desselben so lange aufoder ab, bis der Nordpol des Aequators (oder die Mitte der Rose) eineHöhe über dem Horizonte des Globus erreicht, die der Polarhöhe (d. h.der geographischen Breite) des Beobachters gleich ist, was man an derEintheilung jenes Ringes erkennt. Dann dreht man die Kugel in demso gestellten Ringe so lange um ihre Ave, bis der Punkt der Ekliptik,welcher die Länge der Sonne für diesen Tag anzeigt, (oder auch, bis derPunkt des Aequators, welcher die Rectascension der Sonne für diesenTag anzeigt) genau unter dem Ringe zu stehen kömmt und stellt dannden Zeiger der Rose auf seinen höchsten Punkt oder auf 12 Uhr.

Jenen Punkt der Ekliptik oder des Aequators findet man am ein-fachsten durch die Tabelle des §. 53, jenen in der zweiten und diesen inder vierten vertikalen Cotumne derselben. Jener erste ist auch gewöhn-lich auf dem Horizont des Globus verzeichnet.

Nachdem man auf diese Weise zuerst den Ring in seinem Horizonteund dann die Kugel in ihrem Ring, sammt dem Zeiger der Rose, ge-stellt hat, setze man das ganze Instrument sammt seinem Fufigestelle,so vor sich auf den Tisch, daß der Ring nahe in die Lage der Mittags-linie, die Rose nach Nord gekehrt, zu stehen komme. .

In dieser Stellung ist der Globus für die geographische Breite desBeobachters und für den gegebenen Tag des Jahrs, und zwar für denMittag dieses Tages orientirt, d. h. alle Sternbilder des Himmelshaben ganz dieselbe Lage, wie sie durch den Globus angedeutet wird, ,odaß, wenn man den Halbmesser des Globus, der von dem Mittelpunktedesselben z. B. durch den Polarstern oder durch irgend ein anderes Ge-stirn des Globus geht, verlängert, bis er die Fläche des Himmels trifft,er am Himmel durch denselben Stern gehen wird, durm regen Bntr am

Globus er gegangen ist. ^ ^

Dreht man dann den Globus von Sst nach bis z. B. oer

Zeiger der Rose auf 10 Uhr Abends steht, so stellt der Globus u, die,erneuen Lage die Stellung des Himmels dar, wie er dem Beobachter an

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