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Refraction, Präcessioii und r>tntation.
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sichtbar seyn; der Himmel selbst winde an allen sternfreien Stellen schwarzund finster erscheinen, und selbst unsere Wohnungen würden, sobald ihrInneres nicht unmittelbar von dem Sonnenlichte getroffen wird, innächtlicher Finsterniß eingehüllt seyn, und da endlich, ohne Atmosphäre,auch keine Dämmerung mehr Statt haben konnte, so würden wir nichtnur das schöne Schauspiel der Morgen- und Abend-Nöthe entbehren, son-dern auch unmittelbar nach der tiefsten Nacht die hellleuchtende Sonne,und eben jo schnell nach dem Tage wieder die schwärzeste Nacht über uns
. , - ^ ... schwärzeste Nacht
einbrechen ,ehen, ein Zustand, der auf unsere Augen nicht anders, alssehr nachtheilig einwirken könnte.
§. 100. (Präcessioii der Nnchtgleichen.) Schon der bereits oben er-wähnte Hipparch, der größte unter den griechischen Astronomen, der gegend. I. iMl vor Chr. G. lebte^, hatte bemerkt, daß die Länge der Sterne
Breite der-Fixsterne dieSter-
d. I. 130 vor Chr. G. lebte, hatte bemerkr, daß die Länge der ljährlich um nahe 50.2113 Secunden zunimmt, während die Breiselben unverändert bleibt. Man hat diese Bewegung der FirsterPräcessioii genannt (vergl. §. Il0). Da diese Bewegung allen
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nähme der Länge der Sterne in einem Rückwärtsgehen des Aequators auf der festen Ebene der Ekliptik gesucht werden. Zwarbehält diese Ebene der Ekliptik selbst nicht immer dieselbe Lage am Him-mel, und wir haben bereits oben gesehen, daß sie dem Aequator jähr-lich um nahe 0.48 Secunden näher tritt. Aber diese eigene Bewegungder Ekliptik ist erstens viel geringer, als jene des Aequators, sie ent-springt auch zweitens aus einer ganz anderen Quelle, und sie ist endlichselbst veränderlich, so daß wir sie hier ohne merklichen Fehler ganz außerunserer Betrachtung layeu können. Nehmen wir daher an, daß dieSchiefe der Ekliptik immer dieselbe und die Lage derselben am Himmelunverändert bleibt, so werden wir die Präcession dadurch vorstelle»: kön-nen, daß wir den Aequator V<) (Fig. 2) mit sich selbst parallel jährlichum 50'.2113 auf der festen Ekliptik VI. rückwärts gehen lassen, wodurchalso auch der Frühliugspunkt V in der Ekliptik jährlich um dieselbeGröße von V in der Richtung V>I rückwärts gehen, und daher die Längealler Sterne in jedem Jahre um dieselbe Größe wachsen wird.
Wenn aber die Schiefe der Ekliptik oder der Winket I.V() constantist, so ist auch die Entfernung i>iI5 des Pols iX des Aequators von deinPole 15 der Ekliptik constantf da diese Entfernung gleich jenein Winkelist (Einl. tz. 7). Da ferner der größte Kreis, der durch die beiden Pole15 und iX dieser zwei Ebenen geht, immer senkrecht auf beiden Ebenenist (Einl. H. 4), und da jener größte Kreis diese beiden Ebenen^ immerin der Entfernung von 00 Graden von dein Durchschnitte V die,er Ebe-nen trifft (Einl. H. 7), so wird, wenn der Frühliugspunkt V m derfesten Ekliptik I V um einen bestimmten Bogen gegen /)! fortgeht, auch
tung von IV
schreiben. Wir"können daher tt... ^ ^ ^ ^ ^ „auch durch eine Bewegung des Poles des Aequatorv daricelleu, der
um den festen Pol 15 der Ekliptik, als um emen Mittelpunkt, einen
Kreis beschreibt, dessen Salbmesser gleich 1.^ oder gleich der Schiefe der
Ekliptik I.Vl) ist.
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