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Die Wunder des Himmels oder gemeinfaßliche Darstellung des Weltsystems
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Nächste Folgen d. elliptischen Bewegung d. Planeten.

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werden weiter unten auf diesen sehr interefianten Gegenstand wiederzurückkommen. Hier wird es genügen, die Lage unserer Erdbahn zu denverschiedenen Epochen unserer Menschengeschichte etwas genauer zu be-trachten. .

Die Länge des Perlheliums der Erde beträgt für den Anfang dieses

Jahrhunderts 99.6 Grade. Nach den Beobachtungen wächst die Längewährend iedem Jahrhundert in Re:ieMi,ch nf k?,.

man die säculäre tropische Aenderung des PeriHeliums 1.72 Grade, über-einstimmend mit der Tafel des H. 142.

Rechnet man mit dieser jährlichen Bewegung von 1°.72 zurück,in die Zeit, wo die Länge des PeriHeliums gleich 0° war, so findetman für diese Zeit 5800 Jahre, oder mit andern Worten: gegen dasJahr 4000 vor Chr. G. fiel das Perlhelium u der Erdbahn in die Linie(>v der Herbstnachtgleiche. Damals war also die große Axe dieser Bahnin der Linie der Nachtgleichen, und die kleine Axe derselben mußte dahermit der Solstitiallinie parallel seyn. Für diese Zeit war also auchdie Dauer der beiden wärmern Jahreszeiten jener der kältern völliggleich. Es ist auffallend, daß die meisten unserer Chronologen die Zeitder Entstehung der Erde, oder, wie man vielleicht angeme»ener. sagensollte, die Zeck der ersten Spuren des Menschengeschlechtes auf unsererErde, in jene Epoche gesetzt haben.

Zur Zeit Hipparchs, 140 Jahre vor Ch. G., war die Länge desPeriHeliums 66 Grade und fiel daher in den Winkel V0T, währenddas Aphelium in dem Winkel lag. Zu jener Zeit betrug, nachden Beobachtungen dieses großen Astronomen, die Dauer des Frühlings94.5 und die des Sommers 92.5 Tage, so daß also der Frühling längerwar, als der Sommer, so wie auch der Winter länger dauerte, als derHerbst, während jetzt das Gegentheil statt findet.

Im Jahre 1250 nach Chr., zur Zeit Friedrichs des II. oderwährend dem letzten Kreuzznge unter Ludwig IX., betrug die Länge desPerihels 90 Grade und fiel daher in die Linie 02 des Wintersolstitiums,so daß also die große Axe der Ellipse in der Linie 2H und die kleinein lag. Die Aequinoctiallinie theilte damals die Ellipse inzwei ungleiche Theile, und die Mitte des kleineren Theiles nahm dasPerihelinm ein, daher auch dieser Theil in einer viel kürzeren Zeit zu-rückgelegt wurde, als der andere, weil der Umfang jenes Theiles schon ansich kleiner war, und überdies? von der Erde mit einer größeren Geschwin-digkeit durchlaufen wurde. Die beiden kälteren Jahreszeiten waren alsodamals beträchtlich kürzer, als die Summe der beiden wärmern, obschonder Frühling mit dem Sommer, so wie auch der Herbst mit dem Winter

eine und dieselbe Dauer hatte.

Nach 467« Jahren von dem Anfange des gegenwärtigen Jahrhun-derts, d. h. im Jahre 6470 nach Ch. wird die Länge des PeriHeliums180 Grade betragen, und die Ellipse der Erdbahn wird dann eine Lagehaben, welche jener um das Jahr 4000 vor Ch. G. ganz entgegengesetztseyn wird. Dann wird nämlich das PeriHelium in die Linie 0-^, dasAphelium in 0v fallen und die kleinere Are der Ellipse wird mit derSolstitiallinie 2^ parallel seyn. Nach dieser Epoche wird das PeriHe-lium in den Winkel ^0H treten, und die Dauer des Frühlings unddes Sommers zusammengenommen, wird kürzer werden, als die desHerbstes und Winters.

Alle diese Erscheinungen könnten nicht statt haben, wenn die Bahn

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