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128—129.
Kepler's Gesetze.
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erfüllt. Sein System ist, wie alle früheren und wie alle, die der einmaliten Wahrheit widerstreben wollen, der verdienten Bergesienheitnd es ist in unseren Tagen kaum mehr einer Erwähnung,iger einer umständlichen Widerlegung, würdig,t). 128. (Verfahren Kepler 's.) Anders verfuhr Kepler, der Zeit-genösse Tycho's. Sein durchdringender Geist erkannte sofort die Wahr-heit des copernicanstchen Systems, d. h. die Bewegung aller Planeten,sammt der Erde, um die ruhende Sonne. Aber er erkannte auch denMangel, den sein großer Borgänger in seinem Systeme noch zurück-gelayeii halte, und er fühlte in sich die Kraft und die Ausdauer, diesenMangel zu ersetzen.
Die für ihre Zeiten vortrefflichen Beobachtungen Tycho's, derenGebranch für Kepler oyen lag, veranlaßten ihn, die von Copernicusaufgestellte Theorie mit diesen Beobachtungen, d. h. unmittelbar mitdem Himmel selbst zu vergleichen, und er überzeugte sich endlich durchzahlreiche und lange fortgefetzte Rechnungen, daß beide mit einandernicht in dem Grade übereinstimmten, wie man es wohl von Tycho'sBeobachlnngen erwarten konnte, wenn anders jene Theorie selbst derWahrheit ganz gemäß seyn sollte.
Eo wurde bereits oben bemerkt, daß Copernieus durch sein Systemeig entlich nur die zweite Ungleichheit (§. 105) der planetarischen Bewe-gung erklärt, und zwar auf eine solche Weise erklärt hatte, daß darannicht weiter gezweifelt, und daß diese Sache für alle künftigen Zeitenals völlig abgethan betrachtet werden konnte. Aber die Erklärung derersten Ungleichheit ward dadurch nicht gegeben, und Copernicus hatte esin seinen Werken nicht einmal gewagt, sie auch nur von ferne zu berüh-ren. — Diese erste Ungleichheit besteht vorzüglich darin, daß die Ge-schwindigkeiten der Planeten, selbst wenn sie von der Sonne aus beobachtetwerden, nicht gleichförmig sind, wie sie doch seyn müßten, wenn sie sichin Kreisen bewegten, deren Mittelpunkt die Sonne einnimmt. Die Alten
Beobachtungen jener Zeit erforderten, darstellen, aber sie begegnetendadurch zugleich einer anderen Schwierigkeit, die sich durch dieses Hilfs-mittel des ercentrischen Kreises nicht entfernen lieh, und die, wenn sieihm die Aufmerksamkeit, die es verdiente, geschenkt hätten, sie alleinschon hätte überzeugen sollen, daß ihre Erklärung nicht die wahre ,ey,und daß daher ihre ercentrischen Kreise als ganz unrichtig verworfenwerden müssen. (Bergl. H. 100.)
§. 120. (Veranddigkeiten der Planeten.
die Planeten zu ders ^..., ... ^ .
am größten oder kleinsten ist, auch zugleich, für ein '.luge im Mittel-punkte der Sonne, am größten und kleinsten erichlenen.. Am dessen >ahman dieß bei dein Blonde, von dem auch die Alten annahmen, ratz ersich in einem Kreise bewege, dessen Mittelpunkt die Erce einnnumt« e.iegrößte stündliche Bewegung des Mondes in MNge lss 0 .01^0, tmdfür diese Zeit beobachtet man auch den gröhlen lchembaren Durchmesserdehelben gleich 0°.553. Nach einer halben Revolution cer Mondes,während diese beiden nnnei man >e
stündliche Bewegungzu 0°.404. Da uns nun dieselbe
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