t ^ ^
' c ^
Wkt
Sich:
? ^«b< ^ij
1
»»
ü
' >
»»!!.
üs
s«r K«-
l« imdl «imM I»i» H-»
M hje
Wh«»niM-
Ä h»
Kztz
t« «l!»
, ia mi-mt/mzsM
All h«i»
A«»e^ Zin->! mst
tlPhlitl»z!» W
ftnkle
5
ht»
»«»Üid>
^ isti
§. 6a—c,4. Parallaxen u. Entfernungeu d. Gestirne von d. Erde.
V»
punkten
messe neu Winkel nur > e h r wenig von einander verschieden seyn, und dann
seyn, daß auch die größten Grundlinien, die wir auf der Erde selbstnoch ziehen können, gegen jene Distanzen sehr klein und beinahe alsverschwindend betrachtet werden müssen, so daß also diese Distanzen inallen jenen Fällen nicht mehr mit der hier wünschenswerthen Schärfebestimmt werden können.
Wir wollen daher sogleich zu der Anwendung des Vorhergehendenauf die Körper des Himmels übergehen und zuerst sehen, wie man,wenn die Horizontalparallaxe derselben (H. 61) als bekannt vorausge-setzt wird, daraus die Entfernung dieser Körper von uns oder von demMittelpunkte der Erde ableiten kann. Dieß wird keine weiteren Schwie-rigkeiten darbieten, da es bloß als eine Wiederholung des in H. 62. I.Gesagten betrachtet werden kann. Allein dann wird noch die Frage zubeantworten seyn, auf welche Weise man durch astronomische Beobach-tungen zur Kenntniß jener Parallaxe der Gestirne kommen kann. Wirwollen diese Gegenstände in den beiden nun folgenden Abschnitten näherbetrachten.
H. 63. (Wie man die Entfernung des Gestirns aus der bekannten Pa-rallaxe desselben findet.) Man sieht von selbst, daß, wenn man durch ir-gend eine Beobachtung dahin gelangt ist, die Parallaxe des Mondes<§. 6l) zu finden, man dadurch auch schon die Entfernung desselben vondem Mittelpunkte der Erde gefunden hat. Da man nämlich in dem beich rechtwinkeligen Dreiecke chEch (Fig. II) den Winkel chsch) oder die
oder auch nach dem oben (H. 49. I.) vorgetragenen graphischen Verfah-ren auftösen, um daraus die gesuchte Entfernung l E des Mondes vondem Mitelpunkte der Erde zu finden. Die erwähnten Beobachtungengaben den Winkel .EEE oder die.Horizontalparallaxe des Mondes nahegleich einem Grade, »voraus daher folgt, daß die Entfernung Ich' dem-selben von dein Mittelpunkte der Erde 49236 Meilen beträgt. Mansieht, daß dieß ganz dasselbe Verfahren mit dem in 62. I. vorgetra-genen ist, wenn nämlich in dem Dreiecke !»< l> (Fig. 6) I! den Mittel-punkt, III) den Halbmesser der Erde, I) den Beobachter und E' dasGestirn, also der Winkel LED — 90 — EM) die Horizontalparallaxedes Gestirns bezeichnet.
§. 64. (Wie die Parallaxe durch Beobachtungen bestimmt wird.) Es
wird aber leicht seyn, sich mehrere Arten von Beobachtungen vorzustellen,durch die man die Parallaxe des Mondes finden kann. Sucht man
ß
B. denjenigen Ort .V (Fig. II) der Oberfläche der Erde, der denMond E in demselben Augenblicke in seinem Zenithe (Einl. H. 8),heißt, in der Verlängerung seines Erdhalbmessers Ech) sieht, wahrend
8), das