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Die Wunder des Himmels oder gemeinfaßliche Darstellung des Weltsystems
Entstehung
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16
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^^.'.nmuua der Lage der Gestirne. Laßt man nämlich von den Punk-tn ^ Bogen 8' IL und 8" I." senkrecht ans die Eklip-tik herab, wo also die Kreise dieser Bogen durch die beiden Pole der

Breite des Sterns 8". Ist das Gestirn unter der Ekliptik, so wird dieBreite desselben südlich genannt. Dieser Kreis VIV IL' oder dieEkliptik ist derjenige größte Kreis am Himmel, in welchem wir jahrlichdie Sonne einhergehen sehen. Der Punkt V, in welchem die Ekliptikden Aequator schneidet und von welchem man, wie gejagt, alte Rect-ascensionen und alle Längen zählt, heißt der Frühlingspunkt, undder ihm am Himmel gegenüberstehende der Herbstpunkt, beide zusam-men aber bilden die Aequinvctial- oder die Nachtgleichenpunkte.Die zwischen den Aequinoctialpnnkten in der Mitte liegenden Punkteder Ekliptik sind die Solstitien oder Wendepunkte, und zwar derje-nige, welcher am höchsten über dem Aeqnator, in der nördlichen Hemi-sphäre (§. 18) steht, das Sommer- und der andere entgegengesetzteunter der Ekliptik das Winter-Solstitium. Wir werden später nochoft auf diese Gegenstände zurück kommen.

H. 23. (Geographische Länge und Breite des Beobachters.) Auf eineähnliche Art wird man auch verfahren, um den Ort des Beobachters 2auf der Oberfläche der Erde gegen den irdischen Meridian uq (H. 11) zubestimmen. Wir haben oben (§. 14) gesehen, daß der irdische Meri-dian eines jeden Ortes 2 der Erde derjenige größte Kreis derselben ist,der durch diesen Ort 2 und durch die beiden Pole n und iL des Erd-Aequators geht.

Man verbinde z. B. die beiden Punkte 8' und 8" des Himmelsmit dem Mittelpunkte (' der Erde durch gerade Linien, welche die Ober-fläche der Erde in den Punkten 8' und 8" schneiden sollen. Eben so sol-len die Ebenen der Stundenkreise l>l8' lV und lX8" ()" die Ober-fläche der Erde in den analogen Kreisen n8^fln' und >>8"q">L schneiden.Dann werden also die zwei letztgenannten Kreise die irdischen Meridianederjenigen Orte 8^ und 8" der Erde vorstellen, von welchen der ersteden Stern 8^ und der zweite den Stern 8" in seinem Zenithe sieht.Solcher irdischen Meridiane gibt es daher so viele, als es Punkte desAequators gibt. Man nimmt von diesen unzähligen Meridianen will-kürlich einen derselben, z. B. den, der durch die bekannte kanarische In-sel Ferro geht, als den ersten irdischen Meridian an, und zählt vonihm die Abstände aller übrigen in der Richtung von Süd gen Ost bis360 Grade. Diese Abstände der übrigen Meridiane von dem gewähltenersten, nennt man die geographische Länge dieser Meridiane. AlleOrte der Erde, welche in demselben Meridiane liegen, haben also auchdieselbe geographische Länge. Um daher diese Orte noch weiter von ein-ander zu unterscheiden, gibt man auch den Abstand derselben von demAequator an. Dieser Abstand ist aber, nach §. 18. II., immer gleichder Pol Höhe des Ortes, die man auch die geographische Breitedes Ortes zu nennen pflegt. Liegt der Ort unter dem Aequator oder inder südlichen Hemisphäre der Erde (H. 12), so heißt die geographischeBreite desselben auch südlich.

Die Lage eines Ortes auf der Erde ist also vollkommen bestimmt,wen n die geographische Länge und Breite desselben gegeben ist, und dieseBestimmung ist ganz analog mit der (H. 22), durch welche man die Lage

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