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Ja, die Lauge der Verhöhnung, die der Meisterüber mich hcrabgcußt, ist entsetzlich, und schauerlichgrausam ist sein Spaß. Dcmüthig bekenne ich seineÜberlegenheit, und ich beuge mich vor ihm imStaube. Aber wenn es mir auch au solcher höchstenSchöpfuugskraft fehlt, so blitzt doch in meinemGeiste die ewige Vernunft, und ich darf sogar denSpaß Gottes vor ihr Forum ziehen und einerehrfurchtsvollen Kritik unterwerfen. Und da wageich nun zunächst die untcrthänigstc Andeutung aus-zusprechen, es wolle mich bedünkcn, als zöge sichjener grausame Spaß, womit der Meister denarmen Schüler heimsucht, etwas zu sehr in dieLänge; er dauert schon über sechs Jahre, wasnachgerade langweilig wird. Dann möchte ich eben-falls mir die unmaßgebliche Bemerkung erlauben,dass jener Spaß nicht neu ist und dass ihn dergroße Aristophancs des Himmels schon bei einerandern Gelegenheit angebracht, und also ein Pla-giat an hoch sich selber begangen habe. Um dieseBehauptung zu unterstützen, will ich eine Stelleder Limburgcr Chronik citicren. Diese Chronik istsehr interessant für Diejenigen, welche sich überSitten und Bräuche des deutschen Mittelaltersunterrichten wollen. Sic beschreibt, wie ein Mode-journal, die Klcidcrtrachtcn, söwohl die männlichen