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14 (1862) Vermischte Schriften : Th. 2
Entstehung
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es mir, dass bei Festmahlen aus goldncn Pokalenund mit den besten Weinen meine Gesundheit ge-trunken wird, wenn ich selbst unterdessen, abgesondertvon aller Wcltlust, nur mit einer schalen Tisanemeine Lippen netzen darf! Was nützt es mir, dassbegeisterte Jünglinge und Jungfrauen meine mar-morne Büste mit Vorderen umkränzen, wenn der-weilen meinem wirklichen Kopfe von den welkenHänden einer alten Wärterin eine spanische Fliegehinter die Ohren gedrückt wird!^) Was nützt esmir, dass alle Rosen von Schiras so zärtlich fürmich glühen und duften — ach, Schiras ist zwei-tausend Meilen entfernt von der Rue ^Amsterdam,wo ich in der verdrießlichen Einsamkeit meiner Kran-kenstube Nichts zu riechen bekomme, als etwa dieParfüms von gewärmten Servietten. Ach! der SpottGottes lastet schwer auf mir. Der große Autordes Weltalls, der Aristophancs des Himmels, wolltedem klciueu irdischen, sogenannten deutschen Aristo-phancs recht grell darthun, wie die witzigsten Sar-kasmcn desselben nur armselige Spötteleien gewesenim Vergleich mit den scinigcn, und wie kläglich ichihm nachstehen muss im Humor, in der kolossalenSpaßmachcrci.

Dieser Satz fehlt in der französischen Ausgabe.

Der Herausgeber.