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und hier bleiben wolle, um die Hilfsquellen derBibliothek für sein großes Werk zu benutzen. Wieich von Andern hörte, war ein bisschcn Eigensinnim Spiel, und das Ministerium hatte ihm sogarvorgeschlagen, wie in Frankreich gebräuchlich, seineStelle durch einen wohlfeiler besoldeten Supplcan-ten zu besetzen und ihm selber den größten Thcilseines Gehalts zu lassen. Dagegen sträubte sich diegroße Seele des Kleinen, er wollte nicht fremdeArbeit ausbeuten, und er ließ seinem Nachfolgerdie ganze Besoldung. Seine Uneigennützigkcit isthier um so merkwürdiger, da er damals blutarmin rührender Dürftigkeit sein Leben fristete. Esging ihm sogar sehr schlecht, und ohne die Engel-Hilfe einer schönen Frau wäre er gewiss im dar-benden Elend verkommen. Ja, es war eine sehrschöne und große Dame von Paris, eine der glän-zendsten Erscheinungen des hiesigen Weltlcbcns, die,als sie von dem wunderlichen Kauz hörte, in dieDunkelheit seines kümmerlichen Lebens hinabstiegund mit anmuthigcr Zartsinnigkcit ihn dahin zubringen wusstc, einen bedeutenden Jahrgchalt vonihr anzunehmen. Ich glaube, seinen Stolz zähmtehier ganz besonders die Aussicht, dass seine Gön-nerin, die Gattin des reichsten Bankiers dieses Erd-balls, späterhin sein großes Werk auf ihre Kosten