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ein Sprichwort: „Während der Weise sich besinnt,besinnt sich auch der Narr."
Die vorstehenden Betrachtungen knüpften sichnatürlich an die Person, die ich hier zu besprechen^ hatte, und die, wie ich schon bemerkt, weniger durchindividuelle Bedeutung, als vielmehr durch historischeund moralische Bezüge, unser Interesse in Anspruchnimmt. Ich kann auch aus eigner Anschauung nurGeringfügiges berichten über das äußere Leben un-seres Marcus, den ich zu Berlin bald aus denAugen verlor. Wie ich hörte, war er nach Frank-reich gewandert, da er, trotz seines außerordentlichenWissens und seiner hohen Sittlichkeit, dennoch inden Überbleibseln mittelalterlicher Gesetze ein Hin-dernis der Beförderung im Vaterlandc fand. SeineEltern waren gestorben, und aus Großmuth hatteer zum Besten seiner hilfsbedürftigem Geschwisterauf die Verlasscnschaft verzichtet. Etwa fünfzehnJahre vergingen, und ich hatte lange Nichts mehrgehört, weder von Ludwig Marcus, noch von derKönigin von Saba, weder von Hasselquist, noch vonden beschnittenen Abyssinierinneu, da trat mir einesTages der kleine Mann hier zu Paris wieder ent-gegen und erzählte mir, dass er unterdessen Pro-fessor in Dijon gewesen, jetzt aber einer ministe-riellen Unbill wegen die Professur aufgegeben habe
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