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14 (1862) Vermischte Schriften : Th. 2
Entstehung
Seite
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drucken lassen werde. Einer Dame, dachte er, diewegen ihres Geistes und ihrer Bildung so vielgerühmt wird, müsse doch sehr viel daran ge-legen sein, dass endlich eine gründliche Geschichtevon Abyssinicn geschrieben werde, und er sand esganz natürlich, dass sie dem Autor durch einenZahrgchalt seine große Mühe und Arbeit zu ver-güten suchte.

Die Zeit, während welcher ich den guten Mar-cus nicht gesehen, etwa fünfzehn Jahre, hatte aufsein Äußeres eben nicht verschönernd gewirkt. SeineErscheinung, die früher ans Possierliche streifte, warjetzt eine entschiedene Karikatur geworden, aber eineangenehme, liebliche, ich möchte fast sagen: erqui-ckende Karikatur. Ein spaßhaft wchmüthigcs Ansehengab ihm sein von Leiden durchfurchtes Greisengc-sicht, worin die kleinen pechschwarzen Äuglein ver-gnüglich lebhaft glänzten, und gar sein abenteuer-licher, fabelhafter Haarwuchs! Die Haare nämlich,welche früher pechschwarz und anliegend gewesen,waren jetzt ergraut, und umgaben in krauser auf-gesträubter Fülle das schon außerdem unverhältnis-mäßig große Haupt. Er glich so ziemlich jenen brcit-köpfigen Figuren mit dünnem Leibchen und kurzenBeinchcn, die wir auf den Glasscheiben eines chi-nesischen Schattenspiels sehen. Besonders wenn mir