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erwähnte Zeitschrift herausgab, und eben unter demNamen: „Verein für Kultur und Wissenschaft desZudcnthums" eine hochslicgend große, aber unaus-führbare Idee verfolgte. Geistbcgabtc und ticfhcr-zige Männer versuchten hier die Rettung einer längstverlornen Sache, und es gelang ihnen höchstens,auf den Wahlstätten der Vergangenheit die Gebeineder ältern Kämpfer aufzufinden. Die ganze Aus-beute jenes Vereins besteht in einigen historischenArbeiten, in Geschichtsforschungen, worunter nament-lich die Abhandlungen des vr. Zunz über die spa-nischen Juden im Mittelalter zu den Merkwürdig-keiten der höhern Kritik gezählt werden müssen.
Wie dürfte ich von jenem Vereine reden, ohnedieses vortrefflichen Zunz zu erwähnen, der in einerschwankenden Übergangsperiode immer die uner-schütterlichste Unwandelbarkeit offenbarte, und trotzseinem Scharfsinn, seiner Skepsis, seiner Gelehr-samkeit, dennoch treu blieb dem selbst gegebenenWorte, der großmüthigen Grille seiner Seele. Mannder Rede und der That, hat er geschaffen und ge-wirkt, wo Andere träumten und muthlos hinsanken.
Ich kann nicht umhin, auch hier meinen liebenBcndavid zu erwähnen, der mit Geist und Charak-terstärke eine großartig Urbane Bildung vereinigteund, obgleich schon hochbejahrt, an den jugendlichsten