Affen und Wundcrvögcln, die sich auf den Zwei-gen wiegen, gleich einem indischen Ricscnbaum sichentfaltet.
Aber es wäre ungerecht, hier Alles ans Rech-nung sklavischer Nachahmung zu setzen; sie lag sonahe, die Einführung solcher zwei Figuren, wieDon Quixote und Sancho Pansa, wovon die eine,die poetische, auf Abenteuer zieht, und die andere,halb aus Anhänglichkeit, halb aus Eigennutz, hinter-drein läuft durch Sonnenschein und Regen, wiewir selber sie oft im Leben begegnet haben. Umdieses Paar unter den verschiedenartigsten Vcr-mummungcn überall wieder zu erkennen, in derKunst wie im Leben, muss man freilich nur dasWesentliche, die geistige Signatur, nicht das Zu-fällige ihrer äußern Erscheinung ins Auge fassen.Der Beispiele könnte ich unzählige anführen. Findenwir Don Quixote und Sancho Pansa nicht ebenso gut in den Gestalten Don Juan's und Lcpo-rello's, wie etwa in der Person Lord Byron's undseines Bedienten Flctchcr? Erkennen wir dieselbenzwei Typen und ihr Wechsclvcrhältnis nicht in derGestalt des Ritters von Waldsce und seines KasparLarifari eben so gut, wie in der Gestalt von somanchem Schriftsteller und seinem Buchhändler, wel-cher Letztere die Narrheiten seines Autors wohl