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man Walter Scott nicht als den Begründer dessogenannten historischen Romans ansehen will undletztern von deutschen Anregungen herleitet. Manverkennt, dass das Charakteristische der historischenRomane eben in der Harmonie des aristokratischenund demokratischen Elements besteht, dass WalterScott diese Harmonie, welche während der Allein-herrschaft des demokratischen Elements gestört war,durch die Wiedereinsetzung des aristokratischen Ele-ments aufs schönste herstellte, statt dass unseredeutschen Romantiker das demokratische Element inihren Romanen gänzlich verleugneten und wiederin das aberwitzige Gleise des Rittcrromans, dervor Cervantes blühte, zurückkehrten. Unser de laMotte Fouquä ist Nichts als ein Nachzügler jenerDichter, die den „Amadis von Gallien" und ähn-liche Abenteuerlichkeiten zur Welt gebracht, und ichbewundere nicht bloß das Talent, sondern auch denMuth, womit der edle Freiherr zweihundert Jahrenach dem Erscheinen des Don Quixotc seine Nit-tcrbttcher geschrieben hat. Es war eine sonderbarePeriode in Deutschland, als letztere erschienen unddas Publikum daran Gefallen fand. Was bedeutetein der Literatur diese Vorliebe für das Ritterthumund die Bilder der alten Fcudalzeit? Ich glaube,das deutsche Volk wollte ans immer Abschied nch-