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sehen jcnscit des Kanals jene bürgerlichen Ro-mane entstehen, worin das nüchterne Kleinlcben derBourgeoisie sich abspiegelt. Diese klägliche Lektüreübcrwässcrte das englische Publikum bis auf dieletzte Zeit, wo der große Schotte auftrat, der imRoman eine Revolution oder eigentlich eine Re-stauration bewirkte. Wie nämlich Cervantes dasdemokratische Element in den Roman hineinbrachte,als darin nur das einseitig ritterthümliche herr-schend war, so brachte Walter Scott in den Ro-man wieder das aristokratische Element zurück, alsdieses gänzlich darin erloschen war, und nur pro-saische Spicßbürgcrlichkeit dort ihr Wesen trieb.Durch ein entgegengesetztes Verfahren hat WalterScott dem Roman jenes schöne Ebenmaß wiedergegeben, welches wir im Don Quixote des Cer-vantes bewundern.
Ich glaube, in dieser Beziehung ist das Ver-dienst des zweiten großen Dichters Englands nochnie anerkannt worden. Seine tory'schen Neigungen,seine Vorliebe für die Vergangenheit waren heil-sam für die Literatur, für jene Meisterwerke seinesGenius, die überall sowohl Anklang als Nachah-mung fanden und die aschgrauen Schemen des bür-gerlichen Romaus in die dunkleren Winkel der Leih-bibliotheken verdrängten. Es ist ein Jrrthnm, wenn