steller mit seiner Feder; er richtete die Rittcrromaneso gründlich zu Grunde, dass bald nach dem Er-scheinen des Don Quixote der Geschmack für jeneBücher in ganz Spanien erlosch, und auch kcinsderselben mehr gedruckt ward. Aber die Feder desGenius ist immer größer als er selber, sie reichtimmer weit hinaus über seine zeitlichen Absichten,und ohne dass er sich Dessen klar bcwusst wurde,schrieb Cervantes die größte Satire gegen die mensch-liche Begeisterung. Nimmermehr ahnte er Dieses,,er selber, der Held, welcher den größten Thcil sei-nes Lebens in ritterlichen Kämpfen zugebracht hatteund im späten Alter sich noch oft darüber freute,dass er in der Schlacht bei Lepanto mitgcsochten,obgleich er diesen Ruhm mit dem Verluste seinerlinken Hand bezahlt hatte.
Über Person und Lebensverhältnisse des Dich-ters, der den Don Quixote geschrieben, weiß derBiograph nur Weniges zu melden. Wir verlierennicht Viel durch solchen Mangel an Notizen, diegewöhnlich bei den Frau Basen der Nachbarschaftaufgegabelt werden. Diese sehen ja nur die Hülle;wir aber sehen den Mann selbst, seine wahre, treue,unverlcumdctc Gestalt.
Er war ein schöner, kräftiger Mann, DonMiguel Cervantes de Saavedra. Seine Stirn war