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14 (1862) Vermischte Schriften : Th. 2
Entstehung
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per, eine sehr morsche Rüstung und einen eben sogebrechlichen Körper besitzt! Wie über jenen, so auchüber diesen Donquixotismus schüttelt der Weisesein vernünftiges Haupt. — Aber Dulcinca vonToboso ist dennoch das schönste Weib der Welt;obgleich ich elend zu Boden liege, nehme ich den-noch diese Behauptung nimmermehr zurück, ich kannnicht anders, — stoßt zu mit euren Lanzen, ihrsilbernen Mondrittcr, ihr verkappten Barbicrge-sellcn!

Welcher Grundgedanke leitete den großen Cer-vantes, als er sein großes Buch schrieb? Beabsich-tigte er nur den Ruin der Nittcrromane, derenLektüre zu seiner Zeit in Spanien so stark gras-sierte, dass geistliche und weltliche Verordnungendagegen unmächtig waren? Oder wollte er alle Er-scheinungen der menschlichen Begeisterung überhaupt,und zunächst das Hcldcnthum der Schwertführerins Lächerliche ziehen? Offenbar bezweckte er nureine Satire gegen die erwähnten Romane, die erdurch Beleuchtung ihrer Absurditäten dem allge-meinen Gcspöttc und also dem Untergänge über-liefern wollte. Dieses gelang ihm auch aufs glän-zendste; denn was weder die Ermahnungen derKanzel, noch die Drohungen der Kanzclci bewerk-stelligen konnten, Das erwirkte ein armer Schrift-