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cinc Viertelstunde. Ich ärgere mich noch heute, wennich daran denke, mit welcher Langsamkeit dem ar-men Menschen die Schlinge um den Hals gelegtund die weiße Nachtmütze über die Augen gezogenwurde. Neben ihm standen seine Freunde, vielleichtdie Genossen der Schule, wozu er gehörte, undharrten des Augenblicks, wo sie ihm den Liebes-dienst erweisen konnten; dieser Liebesdienst bestehtdarin, dass sie den gehenkten Freund, um seinezuckende Todesqual abzukürzen, so stark als mög-lich an den Beinen ziehen.
Ich habe von Herrn Gustav Pfizer geredet,weil ich ihn bei Besprechung der schwäbischenSchule nicht füglich übergehen konnte. So Vieldarf ich versichern, dass ich in der Heiterkeit mei-nes Herzens nicht den mindesten Unmuth widerHerrn Pfizer empfinde. Im Gegcntheil, sollte ichje im Stande sein, ihm einen Liebesdienst zu er-weisen, so werde ich ihn gewiss nicht lange zappelnlassen.
— Und nun lass uns ernsthaft reden,
lieber Leser; was ich dir jetzt noch zu sagen habe,verträgt sich nicht mit dem scherzenden Tone, mitder leichtsinnig guten Laune, die mich beseelte, wäh-rend ich diese Blätter schrieb. Es liegt mir drückendEtwas im Sinne, was ich nicht mit ganz freier