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mals „göttlich" citiert, statt des ursprünglichen „vor-trefflich," — so weiß er doch noch nicht recht, wel-chen Gebrauch er von solcher Fälschung machen kann.Er ist ein junger Anfänger. Aber sein Talent istunleugbar, er hat es hinlänglich offenbart, die ge-ziemendste Anerkennung darf ihm nicht verweigertwerden, er verdient, dass ihm Wolfgang Menzelmit der tapferen Hand seinen schäbigsten Lorbcr-kranz aufs Haupt drückt.
Indessen, ehrlich gestanden, ich rathe ihm, seinTalent nicht bedeutender auszubilden. Es könnteihn einst das Gelüste anwandeln, jenes edle Talentauch aus außerliterärischc Gegenstände anzuwenden.Es gicbt Länder, wo Dergleichen mit einem Hals-band von Hanf belohnt wird. Ich sah zu Old-Bailcy in London Jemanden hängen, der ein fal-sches Citat unter einen Wechsel geschrieben hatte— und der arme Schelm mochte es wohl ausHunger gethan haben, nicht ans Büberei oder auseitel Neid, oder gar um eine kleine Lobspcnde im„Stuttgarter Literaturblatt," ein litcrärischcs Trink-geld, zu verdienen. Ich hatte desshalb Mitleid mitdem armen Schelm, bei dessen Exekution sehr vieleZögernngen vorfielen. Es ist ein Jrrthum, wennman glaubt, dass das Hängen in England so schnellvon Statten gehe. Die Zubereitungen dauerten fast