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Unter der Rubrik „Philosophie" bekennt sichHerr Menzel ganz zu Schelling, und unter derRubrik „Natur" hat er Dessen Lehre, wie sich gebührt,gefeiert. Wir stimmen übercin in Dem, was er überdiesen allgemeinen Weltdcnkcr ausspricht. Görresund Steffens finden als Schelling'sche Untcrdenkcrebenfalls ihre Anerkennung. Elfterer ist mit Vor-liebe gewürdigt, seine Mystik etwas allzu poetischgerühmt. Doch sehen wir diesen hohen Geist immerlieber überschätzt, als parteiisch verkleinert. Steffenswird als Repräsentant des Pietismus dargestellt,und die Ansichten, die der Verfasser von Mystik undPietismus hegt, sind, wenn auch irrig, doch immertiefsinnig, schöpferisch und großartig. Wir erwartennicht viel Gutes vom Pietismus, obgleich HerrMenzel sich abmüht, das Beste von ihm zu prophe-zeien. Wir theilen die Meinung eines witzigenMannes, der keck behauptet : „Unter hundert Pietistensind neunundneunzig Schurken und ein Esel." Vonfrömmelnden Heuchlern ist kein Heil zu erwarten,und durch Eselsmilch wird unsere schwache Zeit auchnicht sehr erstarken. Weit eher dürfen wir Heil vomMysticismus erwarten. In seiner jetzigen Erschei-nung mag er immerhin widerwärtig und gefährlichsein; in seinen Resultaten kann er heilsam wirken.Dadurch, dass der Mystiker sich in die Traumwelt