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13 (1862) Vermischte Schriften : Th. 1
Entstehung
Seite
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denen Puppen seine Stimme leiht. Fast alle führendieselbe lyrische Sprache. Da nun der Verfasserein Lyriker ist, so können wir behaupten, dass esihm nicht gelungen ist, ans seiner Subjektivitätgänzlich herauszutreten. Nur hie und da, beson-ders wenn der Herzog spricht, bemerkt man einBestreben darnach. Das ist ein Fehler, dem fastkein lyrischer Dichter in seinen dramatischen Erst-lingen entging. Hingegen das lebendige Ineinander-greifen des Dialogs ist dem Verfasser recht oft ge-lungen. Nur hie und da treffen wir Stellen, woAlles fcstgcfrorcn scheint, und wo oft Frage undAntwort an den Haaren herbcigcrisscn sind. Dieerste Expositivnssccne ist ganz nach der leidigenfranzösischen Art, nämlich Unterredung der Ver-trauten. Wie anders ist Das bei nnscrm großenMuster, bei Shakspearc, wo die Exposition schoneine hinreichend motivierte Handlung ist. Ein be-ständiges Fortschreiten der Handlung fehlt ganz.Nur bis zu gewissen Punkten sieht man ein solchesFortschreiten. Dergleichen Punkte sind das Endedes ersten und des vierten Akts; jedesmal nimmtalsdann der Verfasser gleichsam einen neuen An-lauf.

Wir gchn über zur Untersuchung des poeti-schen Werthes des Tasso.