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dmase, Prälaten, Nobili und Officicrc füllen dieHalle. Musikwirbel. Tasso erhebt sich mit An-strengung. Constantini zu seinen Füßen, und be-grüßt so den verherrlichten Freund. Tasso blickterschrocken auf ihn nieder:
Tasso.
So ist cd wahr, und nicht hat mir's geträumt,Ich sah dich früher schon aus luciueiu Wege.Mit schwarzem Flore war dein Kleid umsäumt,Mein Ohr vernahm der Glocken Traucrschlägc,Und gcistcrähnlich sprach dein Mund dies Wort:„Torquato findet Leonoren — dort!"
Tasso stirbt sichtbar ab, spricht verzückt vonGott und Gcistcrlicbc, sinkt hin, und sitzt als Leicheauf dem Picdestal der Bildsäule seines großen Ne-benbuhlers Ariosto. Der Beichtvater nimmt denihm überlieferten Lorbcrkranz, setzt ihn auf dasheilige Haupt des Erblichenen. Verhallende Musik.Der Vorhang fällt.
Nach unfern vorangcschicktcn Erklärungen müs-sen wir jetzt gcstehn, dass der Verfasser in der Be-handlung seines Stoffs nur sehr unbedeutendes dra-matisches Verdienst gezeigt hat. Die meisten seinerPersonen sprechen im selben Tone, fast wie in einemMarionettentheater, wo ein Einzelner den verschie-