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13 (1862) Vermischte Schriften : Th. 1
Entstehung
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Der Jagdlust Mordlust nennt, und statt der Erde,Worauf er wächst und lebt, den Mond besieht —Er seh' sich vor, in meinem HcrzogsmantelHüllt' ich ihn gnädig ein, er reißt sich los,Zum Falle wird die Schleppe seinem Fuß!

Gras Tirabo erscheint, und zeigt dem Herzogdas Mittel, wie er wieder allein glänzen könne.Dies ist die Entfernung Tasso's. Man gebe ihnfrei, bedeute ihm, dass die Prinzessin sich von ihmgewendet habe, und er wird sich von selbst ent-fernen. — Tasso ist befreit, und ergeht sich imGarten. Er hört Gnitarrcntöne, und eine Stimmesingt ein schmelzend üppiges Lied aus seinem „Aminta."Es ist die Sängerin Zustina, sie will den frommenDichter mit süßen Klängen in die Netze der Sinncn-lnst verlocken. Tasso beschämt sie mit ernster Ncdc,spricht mit losbrechender Bitterkeit und Verachtungvon den Großen des Hofs, vom Fürsten selbst. —Da erscheinen der Herzog und der Graf. Weiler den Fürsten gelästert habe und wahnsinnig scheine,wird Tasso nach St. Annen geschleppt. Ende deszweiten Akts.

Garten zu Fcrrara. Zwcigcspräch des Herzogsund des Grafen. Letzterer bemerkt, man müsseTasso streng hüten lassen. Der Herzog will ihn