nur unschädlich wissen, nämlich wegen seiner Liebezur Prinzessin. Diese erscheint und bittet ihrenBruder um Loslassnng des Dichters. Der Herzogist dazu geneigt, wenn sie sich nach Palanto ent-fernen wolle. Sie entschließt sich dazu, sie überträgtder Gräfin Sanvitalc die Sorge für Tasso inihrer Abwesenheit. Tiefer Liebesschmcrz der Prin-zessin. Ende des dritten Akts.
Garten des Hospitals zu St. Annen. DerBeichtvater des Hospitals und Leonore von Giscllo;Letztere als Pilger gekleidet. Sic erbittet sich vonihm die Erlaubnis, den als wahnsinnig eingesperrtenTasso zu sprechen. Schwärmerisches Gespräch zwi-schen Diesem und Leonore; sie sagt ihm, dass sienach dem heiligen Lande pilgrc, und giebt ihmeinen Schlüssel, um sich durch die Pforte der Er-kerstiege zu befreien. Tasso glaubt, er habe eineEngclscrschcinung gehabt. — Graf Tirabo kommtzum Beichtvater nnd meldet ihm, dass Tasso frei-gelassen werden solle. — Nacht. Erker von Tasso'sGemach unweit der Brücke, die über den Flussführt. Leonore von Giscllo, im Begriff, ihre Wall-fahrt anzutreten, sinkt hin auf eine Bank unterdem Erker. Die Prinzessin nebst ihrer Hofdamegeht über die Brücke, um sich nach Palanto zubegeben. Tasso erscheint am Erkerfenster. Unendlich