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13 (1862) Vermischte Schriften : Th. 1
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vielleicht einen zärtlichen Kutscher oder eine zürnendeKöchin in poetische Redensarten ausbrechen sahen,zu dem Wahne gelangt: die Poesie sei gar nichtsAnderes, als die Sprache der Leidenschaft. Sichtbarhat unser Verfasser in dem ersten Buche manchesGedicht durch den Hebel der Leidenschaft hervorge-bracht; doch von den Gedichten des zweiten Bucheslässt sich sagen, dass sie zum Thcil Erzeugnisse desGenius sind. Schwerer ist es, das Maß der KraftDesselben zu bestimmen, und der Raum dieser Blät-ter erlaubt nicht eine solche Untersuchung. Wir gehendaher über zu einem mehr äußerlichen Bezeichnender beiden Bücher. Das erste enthält hundert ein-zelne und verbundene Gedichte, in verschiedenen Vcrs-und Tonarten. Der Verfasser gefällt sich darin, diemeisten südlichen Formen nachzubilden, mit mehroder weniger Erfolg. Doch auch die schlichtdeutschcSpruchwcisc und das Volkslied sind nicht vergessen.Seiner Kürze halber sei folgender Spruch erwähnt:

Mir ist zuwider die KopfhängerciDer jetzigen deutschen Zagend,

Und ihre, gleich einer Litanei,

Auswendig gelernte Tugend.

Die Volkslieder sind zwar im rechten Volkstöne,aber nach unscrm Bcdünkcn etwas zu massiv gcschrie-