Andere flattert wie eine Schnepfe, die Dritte kollertwie ein Truthahn nnd die Vierte hüpft ans einemBeine wie ein Storch. Das entzückte Publikumaber sperrt cllcnweit den Mund auf, der Epanlctt-Mcnsch ruft: „Auf Ehre, Mclpomcne! Thalia!Polyhymnia! Tcrpsichorc!" — Auch einen Thcatcr-Rcccnscnten gicbt es hier. Als wenn die unglück-liche Stadt nicht genug hätte an dem bloßen Thea-ter! Die trefflichen Rcccnsioncn dieses trefflichenReccnsenten stehen bis jetzt nur in der PoscnerStadtzcitnng, werden aber bald als eine Fort-setzung der Lcssing'schcn Dramaturgie gesammelt er-scheinen!! Doch mag sein, dass mir dieses Provin-zialthcatcr so schlecht erscheint, weil ich just vonBerlin komme und noch zuletzt die Schröck und dieStich sah. Nein, ich will nicht das ganze Poscn'schcTheater verdammen; ich bekenne sogar, dass es einganz ausgezeichnetes Talent, zwei gute Subjekte nndeinige nicht ganz schlechte besitzt. Das ausgezeichneteTalent, wovon ich hier spreche, ist Demoisellc Paicn.Ihre gewöhnliche Rolle ist die erste Liebhaberin.Da ist nicht das weinerliche Lamento und das zier-liche Getratsche jener Gefühlvollen, die sich für dieBühne berufen glauben, weil sie vielleicht, im Lebendie sentimentale oder kokette Nolle mit einigem Snecessgespielt, nnd die man von den Brettern fortpfcifen
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