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13 (1862) Vermischte Schriften : Th. 1
Entstehung
Seite
157
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lich dicke, schuppige Charaktcrhornhaut vorfindet.Unendlich verschieden sind die Polinnen von dendeutschen Frauen. Das slavische Wesen überhaupt,und die polnische Sitte insbesondere, mag Dieseshervorgebracht haben. In Hinsicht der Liebens-würdigkeit will ich die Polin nicht über die Deutscheerheben — sie sind nicht zu vergleichen. Wer willeine Venus vou Tizian über eine Maria vonCorreggio setzen? In einem sonnenhellen Blnmen-thalc würde ich mir eine Polin zur Begleiterinwählen; in einem mondbclcuchtctcn Lindcngartenwählte ich eine Deutsche. Zu einer Reise durchSpanien, Frankreich und Italien wünschte ich einePolin zur Begleiterin; zu einer Reise durch dasLeben wünschte ich eine Deutsche. Muster vonHäuslichkeit, Kindcrcrzichung, frommer Dcmuth undallen jenen stillen Tugenden der deutschen Frauenwird mau wenige unter den Polinnen finden. JeneHaustugcndcn finden sich aber auch bei uns meistensnur im Bürgerstande und einem Thcilc des Adels,der sich in Sitten und Ansprüchen dem Bürgerstandeangeschlossen. Bei dem übrigen Thcilc des deutschenAdels werden oft jene Haustugcndcn in höheremGrade und ans eine weit empfindlichere Weise vcr-misst, als bei den Frauen des polnischen Adels.Ja, bei Diesen ist es doch nie der Fall, dass aus