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das wie cm Kartenhaus des Abends wieder zusam-men fällt. Haben sie heute schlechte Grundsätze, sowette ich darauf, haben sie morgen die allerbesten.Sie wechseln ihre Meinungen so oft wie ihre Kleider.Wenn in ihrem Geiste just kein herrschender Gedankesteht, so zeigt sich das Allcrerfrculichstc, das Inter-regnum des Gcmüths. Und dieses ist bei den Frauenam reinsten und am stärksten, und führt sie sichererals die Vcrstandcs-Abstraktionslatcrncn, die unsMänner so oft irre leiten. Glauben Sic nicht etwa,ich wollte hier den ^.civoontns ciinlloli spielen, unddie Weiber noch obendrein preisen wegen jenesEharaktcrmangels, den unsere Gelbschnäbel undGrauschnäbcl — die Einen durch Amor, die Anderndurch Hymen malträtiert — mit so vielen Stoß-seufzern beklagen. Auch müssen Sic bemerken, dassbei diesem allgemeinen Ausspruch über die Weiberdie Polinnen hauptsächlich gemeint sind, und diedeutschen Frauen so halb und halb ausgenommenwerden. Das ganze deutsche Volk hat durch seinenangeborenen Tiefsinn ganz besondere Anlage zueinem festen Charakter, und auch den Frauen hatsich ein Anflug davon mitgcthcilt, der durch die Zeitsich immer mehr und mehr verdichtet, so dass manbei ältlichen deutschen Damen, sogar bei Frauen ausdem Mittelalter, d. h. bei Vierzigerinnen, eine ziem-