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haben letztere begriffen nnd zn verbreiten gesucht.Viele zwar sprechen enthusiastisch von dieser Freiheit,aber sie machen keine Anstalt, ihre Bauern zn cman-cipicrcu. Das Wort Freiheit, das so schön und voll-tönend in der polnischen Geschichte durchklingt, warnur der Wahlspruch des Adels, der dem Könige soviel' Rechte als möglich abzuzwängcn suchte, umseine eigne Macht zu vergrößern und auf solcheWeise die Anarchie hervorzurufen. Li'stait tont eoiu-INS eIrL2 U0US, wo ebenfalls deutsche Freiheit einstnichts Anders hieß, als den Kaiser zum Bettlermachen, damit der Adel desto reichlicher schlemmenund desto willkürlicher herrschen konnte; und einReich muffte untergehen, dessen Vogt auf seinemStuhle festgebunden war, und endlich nur ein Holz-schwcrt in der Hand trug. In der That, die pol-nische Geschichte ist die Miniaturgcschichtc Deut-schlands; nur dass in Polen die Großen sich vomReichsoberhaupte nicht so ganz losgerissen und selbst-ständig gemacht hatten wie bei uns, und dass durchdie deutsche Bedächtigkeit doch immer einige Ord-nung in die Anarchie hincingelangsamt wurde. HätteLuther, der Mann Gottes und Katharina's, voreinem Krakauer Reichstage gestanden, so hätteman ihn sicher nicht so ruhig wie in Augsburgaussprechen lassen. Jener Grundsatz von der stur-