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13 (1862) Vermischte Schriften : Th. 1
Entstehung
Seite
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am liebsten abspiegelt, sondern jene von uns Deutschenam meisten erstrebte und von unfern edelsten Volks-sprcchcrn Lcssing, Herder, Schiller u. s. w. amschönsten ausgesprochene allgemeine Mcnschcnvcrbrü-dcrnng, das Urchristcnthnm. Von diesem sind diepolnischen Edcllcntc, eben so gut wie wir, noch sehrentfernt. Ein großer Theil lebt noch in den Formendes Katholicismus, ohne leider den großen Geistdieser Formen und ihren jetzigen Übergang zumWeltgeschichtlichen zu ahnen; ein größerer Theilbekennt sich zur französischen Philosophie. Ich willhier diese gewiss nicht verunglimpfen, es gicbt Stun-den, wo ich sie verehre, und sehr verehre; ich selbstbin gewissermaßen ein Kind derselben. Aber ich glaubedoch, es fehlt ihr die Hauptsache — die Liebe. Wodieser Stern nicht leuchtet, da ist es Nacht, undwenn auch alle Lichter der Encyklopädic ihr Brillant-feucr nmhcrspriihcn. — Wenn Vaterland das ersteWort dcS Polen ist, so ist Freiheit das zweite.Ein schönes Wort! Nächst der Liebe gewiss dasschönste. Aber es ist auch nächst der Liebe das Wort,das am meisten missvcrstanden wird und ganz ent-gegengesetzten Dingen zur Bezeichnung dienen mnss.Hier ist Das der Fall. Die Freiheit der meistenPolen ist nicht die göttliche, die Washington'sche;nur ein geringer Theil, nur Männer wie Koscinsko