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13 (1862) Vermischte Schriften : Th. 1
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mischen Freiheit, die besser sein mag als ruhigeKnechtschaft, hat dennoch trotz seiner Herrlichkeitdie Polen ins Verderben gestürzt. Aber es ist aucherstaunlich, wenn man sieht, welche Macht schon dasbloße Wort Freiheit auf ihre Gemüther ausübt; sieglühen und flammen, wenn sie hören, dass irgendfür die Freiheit gestritten wird; ihre Augen schauenleuchtend nach Griechenland und Südamerika. InPolen selbst aber wird, wie ich oben schon gesagt,unter Nicdcrdrückung der Freiheit bloß die Beschrän-kung der Adelsrechtc verstanden, oder gar die all-mähliche Ausgleichung der Stände. Wir wissen Dasbesser; die Freiheiten müssen untergehn, wo die all-gemeine gesetzliche Freiheit gedeihen soll.

Jetzt aber knien Sie nieder, oder wenigstensziehen Sie den Hut ab — ich spreche von PolensWeibern. Mein Geist schweift an den Ufern desGanges und sucht die zartesten und lieblichstenBlumen, um sie damit zu vergleichen. Aber wassind gegen diese Holden alle Reize der Mallika, derKüwalaya, der Oschaddi, der Nagakcsarblüthcn, derheiligen Lotosblumen, und wie sie alle heißen mögen— Kamalata, Pedma, Kamala, Tamala, Sirischau. s. w.!! Hätte ich den Pinsel Raphael's, die Me-lodien Mozart's und die Sprache Caldcron's, so ge-länge es mir vielleicht, Ihnen ein Gefühl in die